: Berlin mal ganz vorn
■ Größtes kommunales Datennetz
Das größte deutsche kommunale Datennetz mit einem Aufwand von ungefähr 20 Millionen Mark entsteht derzeit in Berlin. Über Lichtwellenleiter sollen Computer- und Rechenanlagen von Behörden und Forschungsinstituten miteinander verknüpft werden, berichtet die Berliner Morgenpost. Die superschnellen Datenautobahnen können an andere Einrichtungen und Interessenten vermietet werden. Als potentieller Kunde sei bereits die Berliner Bank im Gespräch.
Das Projekt steht unter Leitung des Landesamtes für Informationstechnik Berlin (LIT), heißt es in dem Bericht. Bei der Verlegung der Glasfaserkabel bedient man sich vor allem behördeneigener Kabeltrassen, wie sie von der Feuerwehr oder zur Installation von Ampelanlagen genutzt werden. Ein Lichtwellenleiter-Ring, der sieben Bezirksämter miteinander verbindet, existiere bereits. 70 Prozent des künftigen Netzes sollen betriebsfertig sein, wenn vom 23. bis 28. April in Berlin der „World Telecommunication Congress“ Fachleute aus aller Welt vereint.
Auch andere Unternehmen engagieren sich in Berlin, berichtet das Blatt. Die Vebacom, eine Tochter für Telekommunikation der Veba, und die Deutsche Bahn verhandeln zur Zeit mit der Daimler-Tochter Debis über den Ausbau eines schnellen Datennetzes in Berlin. ADN
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