■ Berichtigung: taz-Tierleben
Aus Mücken Elefanten machen, das können die anderen auch. Aber wer, bitteschön, macht aus Nacktmäusen zuerst Nackteulen und anschließend Nacktschnecken? Solche „Spontanmutation durch springende Gene“ (Fachjargon) vom Nager über den Vogel zum Weichtier beherrscht ausschließlich die taz, wie gestern auf Seite 3 zum Klima-GAU nachzulesen war.
Wie bei der Gentechnik geht auch in der taz nix ohne Computer. Die vom Autor angelieferte Diskette wollte die Hardwär („Fehler in Laufwerk A“) aber partout nicht fressen. Ergo mußte der Schreiber mit Schwaben-Guttural vom heimischen PC aus diktieren. So mutierten die Nacktmäuse unter den rasenden Fingern der Säzzerin zu Nackteulen. Wie der Nachtjäger auf dem steinigen Weg in die dicke Überschrift („Nacktschnecken mit Sonnenöl“) jedoch sämtliches Gefieder abwarf und fürderhin als gehäuseloser Schleimer dem Leser entgegenkroch, bleibt das Geheimnis der taz-Evolution. Der Leser indes wunderte sich, warum ausgerechnet das naturbeschleimte Wesen in Schutzlotion baden sollte, um gegens Ozonloch gefeit zu sein. Deshalb und für alle Zeiten: Es war die Nacktmaus und nicht die Lerche, die von Ozon-Forschern eingeölt wurde. Manfredo
P.S.: Die gegenwärtige CO2- Konzentration der Atmosphäre liegt bei 356 ppm und nicht 346.
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