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Berichtigung

Na, ein Fehler ist's ja eigentlich nicht, jedenfalls nicht im grammatikalischen, höchstens im gestalterischen Sinn: Läuft beim Umbruch die letzte Zeile eines Absatzes in die nächste Spalte oder auf die folgende Seite über, so spricht man in der Druckersprache von einem „Hurenkind“. Ein solches fand sich gestern auf der Seite 13. Im Lichte der neueren sprachlichen Korrektheitsforderungen erscheint uns diese verbreitete Redensart höchst unschicklich, gerade uns als männlichen Redaktionsmitgliedern. Warum hat man noch nie von „Stricherkindern“ gehört! Und wenn schon die Männer ausgeschlossen werden, sollte dann künftig nicht wenigstens von „Sexarbeiterinnenkindern“ gesprochen werden? Wie?

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