Belgien/Kongo: Lumumba-Mord soll endlich vor Gericht kommen
65 Jahre nach der Ermordung des kongolesischen Freiheitskämpfers Patrice Lumumba soll erstmals ein beteiligter Belgier vor Gericht gestellt werden. Ein Gericht in Brüssel beschloss am Dienstag, gegen den 93-jährigen Exdiplomaten Étienne Davignon ein Verfahren wegen „Beihilfe zu Kriegsverbrechen“ zu eröffnen. Lumumbas Familie kämpft dafür seit Jahren. Davignon ist der letzte lebende belgische Mitverantwortliche für die Entführung und Erschießung des kongolesischen Politikers im Januar 1961. Sofern nichts dazwischenkommt, ist mit einem Prozess im Jahr 2027 zu rechnen. (taz)Ausführlicher Bericht auf taz.de
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen