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■ BUNDESBAHNBehinderte kommen nicht zum Zug

Frankfurt (dpa) — Die Bedürfnisse von Behinderten werden bei der Bundesbahn nicht ausreichend berücksichtigt. Dies kritisierte die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte. Wenn am kommenden Sonntag die Bahn ihr Flaggschiff, den Intercity Experimental (ICE), auf die Reise schicke, hätten vor allem die Rollstuhlfahrer keinen Grund zur Freude, heißt es in einem am Mittwoch in Frankfurt bekannt gewordenen Brief des Dachverbandes bundesdeutscher Behindertenorganisationen an den Vorstand der Bundesbahn. Die Rollstuhlfahrer müßten vor den Türen des Luxuszuges bangen, ob sie jemand in den Zug hieven und ihnen beim Aussteigen wieder heraushelfen könne, weil es auch bei der neuen Zuggeneration keine Hublifte an den Bahnsteigen gebe. Außerdem habe der Petitionsauschuß des Bundestages die Bahn bereits 1983 aufgefordert, alles zu unternehmen, damit Behinderte auch ohne fremde Hilfe die Züge benutzen könnten. Passiert sei bisher nichts.

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