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München (AP) – Der bayerische Finanzminister Georg von Waldenfels will sich ohne konkreten Anfangsverdacht nicht in die Affäre um kostenlose Reisen von Politikern einschalten. Die Augsburger Allgemeine hatte berichtet, ein großes Münchner Reiseunternehmen habe bayerischen Politikern jahrelang kostenlose Ferienreisen spendiert. Die Firma habe darauf verzichtet, Politikern für Privatreisen Rechnungen auszustellen und die Ausgaben statt dessen als Werbungskosten geltend gemacht. In einer Namensdatei der Firma hätten fast sämtliche bayerischen Landtagsabgeordneten, aber auch Bundespolitiker gestanden. Die Datei sei nach einer Betriebsprüfung der Finanzbehörden gelöscht worden.

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