: Bald wieder alte U 2
■ Die »Nostalgie-Straßenbahn« über der Bülowstraße muß der ursprünglichen U-Bahn-Linie 2 weichen
Schöneberg. Noch bevor entschieden ist, ob im Westteil Berlins wieder Straßenbahnen fahren werden, steht fest: zumindest vorübergehend verschwindet die letzte Bahn im Bereich der alten BVG. Zum 1. März werden die »Nostalgie-Fahrten« auf der U-Bahn-Trasse zwischen den stillgelegten Bahnhöfen Nollendorfplatz und Bülowstraße eingestellt. An der Hochbahn sollen Arbeiten für die geplante Wiederinbetriebnahme der U-Bahn-Linie 2 beginnen, die beim Bau der Mauer unterbrochen worden war. 1972 legte die BVG dann den Abschnitt zwischen Gleisdreieck und Wittenbergplatz still. Wenn die gesamte Strecke wieder genutzt werden kann (geplant: 1992), führt die Linie 1 von Krumme Lanke zum Schlesischen Tor. Die U 2 fährt dann über die Hochbahnstrecke von Ruhleben nach Pankow. Vorher müssen noch die Anlagen der Hochbahn saniert werden. Deshalb muß die Straßenbahn weichen, die seit 1978 zwischen dem Flohmarkt im Bahnhof Nollendorfplatz und dem heutigen Türkischen Basar im Bahnhof Bülowstraße pendelte. adn
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen