: Bahnpreise stabil
Mobilität Neue Angebote im Fernverkehr
afp | Im harten Wettbewerb mit Fernbussen und Billigfliegern will die Deutsche Bahn mit einer Preisoffensive Fahrgäste in ihre Fernzüge locken. Zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember verzichtet der Konzern nicht nur weitgehend auf Preiserhöhungen im Fernverkehr, sondern bietet seine Sparpreise ohne Vorverkaufsfrist an und streicht Aufschläge und Reservierungspflicht für die Sprinter-Verbindungen, wie die Bahn am Dienstag ankündigte. Auf einigen Strecken wird es aber teurer, weil die Fahrgäste schneller an ihr Ziel kommen, etwa auf der Neubaustrecke Erfurt–Halle/Leipzig.
Das Problem der Deutschen Bahn ist seit Langem bekannt: Fernbusse setzen ihr zu, wie auch Billigflieger mit ihren innerdeutschen Verbindungen und der gesunkene Benzinpreis, der Autofahrten günstiger macht. Die Bahn will nun darauf setzen, „mehr Kunden in die Züge zu bekommen“, wie Bahn-Transportvorstand Berthold Huber sagte.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen