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Bahn-Lyrik

Bahn-Lyrik

Konsterniert gucken die Fahrgäste zum Fenster raus: Nur keine Anteilnahme zeigen, bloß nicht umdrehen. Denn schließlich könnte es ja ein Verrückter sein, dessen Späßen man da aufsäße. Dabei sagt derjenige, der da lauthals aus seiner Kladde rezitiert, worum es geht: „Lyrik in der Bahn. Bücherfrühling.“ Max Schmalz ist der Dichter, der sich der rastlos einkaufenden Menschen in der Tram annimmt, poetisch von der Melancholie eines Seemannes erzählt. Doch das interessiert niemaden. Lyrik verpufft. ra

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen