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BUND: Für bessere Umwelterziehung

Bonn (dpa) - Die Umwelterziehung an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ist nach Einschätzung von Experten des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) unzureichend und noch weitgehend eine Sache idealistischer „Einzelkämpfer“. Vor allem fehle es an entsprechend ausgebildeten Lehrern sowie an den notwendigen Finanzmitteln für die Schulen, kritisierten sie am Donnerstag vor der Presse in Bonn.

Nur engagierte, fachkundige Erzieher in ausreichender Zahl könnten dafür sorgen, daß die Anliegen des Natur- und Umweltschutzes „nicht nur ein Dasein in Absichtserklärungen, Deklarationen und Lehrplänen fristen“, hieß es in einer Erklärung des BUND.

Hans Jürgen Fahn von der BUND-Arbeitsgruppe Umwelterziehung forderte, daß der Umwelterziehung mindestens der gleiche Rang eingeräumt werde wie der Computerausbildung an den Schulen. Er beklagte, daß es bisher keinen Hochschullehrstuhl für Öko-Pädagogik gebe.

Eberhard Schulz, Leiter des BUND-Arbeitskreises Umwelterziehung und Medien, appellierte an die zuständigen Länder, nach dem Modell der für die Schülerarbeit eingerichteten Ökostationen in Freiburg und Würzburg bundesweit solche Einrichtungen zu schaffen. Für jeweils zwölf Schulen sollte ein hauptberuflicher Umweltberater eingestellt werden.

Eine weitere BUND-Forderung: Bei Schulfreizeiten sollte mehr auf Umweltschutz gesetzt werden. Zum Beispiel sollten Skikurse gestrichen werden, um nicht einen weiteren Beitrag zur Zerstörung etwa der Alpenregion zu leisten.

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