■ BSE-Embargo für Inselkühe: Die exportieren, die Briten
Brüssel (AFP/dpa) – Der britische Landwirtschaftsminister Douglas Hogg will einen Plan für die schrittweise Aufhebung des weltweiten Exportverbots für britisches Rind vorlegen. Das hat Hogg gestern beim Treffen der EU-Agrarminister in Brüssel angekündigt. Teil dieses Plans sei die Schlachtung von etwa 100.000 besonders BSE-gefährdeten Rindern – laut einer Vereinbarung auf dem EU-Gipfel im Juni müssen sogar 147.000 britische Rinder zum Abdecker. Vor der Lockerung des Verbots müsse aber noch geklärt werden, ob BSE von Mutterkühen auf Kälber übertragen werde und wie BSE-freie Herden registriert werden sollen, so die EU.
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