■ BND: Spione bei Schalck
Bonn (dpa) – Der Bundesnachrichtendienst (BND) hatte in fünf Firmen des vom DDR-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski geführten Bereichs „Kommerzielle Koordinierung“ (KoKo) zum Teil hochangesiedelte Agenten. Das hat der BND- Präsident Konrad Porzner dem Schalck-Untersuchungsausschuß des Bundestages mitgeteilt. Dies sei der Beweis, daß der KoKo-Bereich „unter Kontrolle der westdeutschen Dienste“ gearbeitet habe, erklärte die Abgeordnete.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen