piwik no script img

BGA rät zu bewußtem Umgang mit Videospielen

Lichtreize von Video- und Computerspielen können nach Informationen des Bundesgesundheitsamtes (BGA) in seltenen Fällen Krampfanfälle auslösen. Kinder und Jugendliche sollten nur eine beschränkte Zeit vor den Bildschirmen verbringen oder regelmäßige Pausen einlegen. Hintergrund für den Hinweis zum Umgang mit Videospielen seien Meldungen aus England über „photogene Anfälle“, die durch zu starke Lichtreize verursacht werden. Sie können von Videospielen sowie schnell und kurz grell aufleuchtendem Licht in Diskotheken, aber auch von intensiv spiegelnden Wasseroberflächen, glitzernden Schnee- und Eisflächen ausgehen. Betroffene verfügten über eine sogenannte Photosensibilität, die auf erblicher Veranlagung beruhe und bei den meisten unentdeckt bleibe. Mehr gefährdet seien epilepsiekranke Kinder, bei denen sich teilweise eine Photosensibilität nachweisen lasse. (Foto: Peter Hebler)

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen