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Autopilot hat versagt

Piloten sollen an Hapag-Lloyd-Notlandung in Wien schuld sein: Sie haben sich auf Bordcomputer verlassen

WIEN/HANNOVER afp ■ Ein Fehler der Piloten führte nach vorläufigen Untersuchungsergebnissen zur Bruchlandung des Hapag-Lloyd-Airbusses auf dem Wiener Flughafen. Der Leiter der Untersuchungskommission erklärte am Freitag, die Besatzung habe sich ausschließlich auf die Treibstoffberechnungen des Bordcomputers verlassen. Das Flight Management System habe aber falsche Werte ermittelt, weil es den Luftwiderstand des ausgefahrenen Fahrwerk nicht berücksichtigte. Die Untersuchungen hätten auch ergeben, dass die Tankanzeigen korrekt funktionierten. Zum Zeitpunkt des Triebwerkausfalls, der zur Notlandung führte, sei die Maschine so gut wie mit dem letzten Tropfen geflogen. Die Piloten hielten auch dann noch daran fest, im 120 Kilometer entfernten Wien zu landen statt im 40 Kilometer weiten Zagreb, als die automatischen Warnungen im Cockpit bereits meldeten, dass die Notreserve unterschritten sei.

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