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Ausstieg

Frankfurt (taz) — Der Rundfunkrat des Hessichen Rundfunks (hr) hat sich einstimmig für den Ausstieg des Senders aus dem ARD-Finanzausgleich zum Ende des Jahres ausgesprochen. Der Intendant des hr, Hartwig Kelm, hatte dies bereits angekündigt. Der Grund sei „nackte Finanznot“. Er stelle aber den ARD-Verbund als solchen nicht in Frage. In diesem Jahr muß der hr 13,6 Millionen Mark in den ARD-Topf einzahlen, aus dem kleine Anstalten wie der Saarländische Rundfunk, Radio Bremen und der SFB subventioniert werden. Der WDR kündigte an, daß man nicht bereit sei, bei einem Ausstieg kleinerer Anstalten nun einen größeren Anteil einzuzahlen.

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