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Aussperrung statt Gelaber

Die Pauker des Berufsschulzentrums Lübecker Straße hatten gestern arge Parkplatzprobleme. Grund: Ihre kostenlosen Stellplätze auf dem Hof der Gewerbeschule für Gesundheitspflege waren „besetzt“ — besser gesagt: Ihre Blechkarossen waren „ausgesperrt“ worden, weil die Schüler den Hof als Freizeitraum beanspruchten.

Die Positionen scheinen unversöhnlich: Mehrfach hatte es in der Vergangenheit Gespräche zwischen Pennälern und Paukern gegeben, auf freiwilliger Basis den Hof für die Schüler preiszugeben: Ein Schulsprecher: „Die Schule hat nun wirklich eine gute Verkehrsanbindung durch den U-Bahnhof.“ Schließlich sollen die Lehrer unsere Vorbilder sein und wegen der Umwelt aufs Auto verzichten.“ Die Schülerargumente überzeugten zwar das eigene Kollegium, die Konferenz beschloß dem Anliegen zu folgen. Ein Lehrer: „Wir können während des Unterrichts wegen des Verkehrslärm die Fenster nicht

1öffnen. Dann müssen die Schüler wenigstens in Pausen die Möglichkeit haben, Luft zu schnappen, ohne zwischen Autos zu stehen.“ Doch die Pauker der angrenzenden Gewerbeschule 5 für Druck- und Zahntechnik sperrten sich. Die Lösung, um das Schülerbegehren ins

1Leere laufen zu lassen. Es wurde ein schulübergreifender Ausschuß gebildet, der sich des Problems annehmen soll. Doch das Gelaber war vorbei: Kurzerhand wurde die Pforte durch Schlösser gesichert und der Parkplatz von den Schülern autofrei gehalten. Kai von Appen

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