: Auftragseingang im Westen stagniert
Bonn (dpa/vwd) — Das Niveau des Auftragseingangs beim Verarbeitenden Gewerbe der alten Bundesländer hat sich nach Angaben des Bonner Wirtschaftsministeriums von April auf Mai nicht verändert. Während die Inlandsbestellungen um ein halbes Prozent zurückgingen, nahmen die Auslandsbestellungen im gleichen Ausmaß zu. Im Zweimonatsvergleich (April/Mai gegenüber Febraur/März) ergab sich eine Abnahme der Aufträge von 3,5 Prozent (Inland minus 3, Ausland minus 4,5 Prozent). Dabei gingen insbesondere die Auftragserteilungen an das Investitionsgütergewerbe deutlich zurück (minus 4,5 Prozent), wozu sowohl inländische als auch ausländische Kunden beitrugen. Der Verbrauchsgüterbereich meldete einen Nachfragerückgang um 2,5 Prozent.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen