: Auflageneinbußen bei Zeitschriften
Hamburg (dpa/VWD) — Von den deutschen Zeitschriften wurden im 2. Quartal 1992 rund eine Million Hefte weniger verkauft als in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Das geht aus einer Erhebung der Informationsgemeinschaften zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW/Bonn) hervor. Der Jahresverlust beläuft sich sogar auf 7,5 Millionen Exemplare. Die von IVW untersuchten Tageszeitungen einschließlich regionaler Titel stiegen dagegen um eine halbe Million auf 30,5 Million täglich verkaufte Exemplare. Bei den überregionalen Tageszeitungen gab es durchweg Einbußen. Der Rückgang im zweiten Quartal ist nach Brancheneinschätzung zum einen durch den Jahrhundertsommer beeinflußt, zum anderen beruhe er auf einer Normalisierung in den neuen Ländern, nachdem der Neuigkeitseffekt vorüber sei.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen