: Auf den Spuren neuen Bauens
Für Architekturinteressierte ist Vorarlberg eine Reise wert; etwa fünftausend Übernachtungen resultieren jährlich aus dem „Architekturtourismus“. Als nützlicher Leitfaden dient die Broschüre „Architek-Touren“, die der Landesverband Vorarlberg zusammen mit dem Vorarlberger Architektur Institut (v.a.i.) herausgegeben hat. Vorgestellt werden 58 Objekte „nach den Kriterien der beispielhaften baukünstlerischen Innovation“. Einfamilienhäuser wurden allerdings aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Bewohner ausgeklammert.
Die Beispiele sind dem handlichen Architekturführer „Baukunst in Vorarlberg seit 1980“ von Otto Kapfinger (Stuttgart 1998, Hatje, 336 Seiten, 39 Mark) entnommen, der mit 260 Bauten eine umfassende Übersicht über die vielfältige Vorarlberger Architekturszene gibt. Üppiger aufgemacht ist der Bildband „Neue Architektur in Vorarlberg. Bauten der neunziger Jahre“ von Amber Sayah in der Reihe „Edition Baumeister“ (München 1997, Callwey, 158 Seiten, 99,90 Mark)
Lohnenswert für Architekturinteressierte ist auf jeden Fall der Besuch des Vorarlberger Architektur Instituts in Dornbirn. Die Einrichtung hat es sich zum Ziel gesetzt, Schnittstelle für alle am Bauen Beteiligten und Interessierten zu sein und das ausgeprägte Architekturbewusstsein in der Region weiter zu fördern. Das v.a.i. veranstaltet regelmäßig Exkursionen, Vorträge und Ausstellungen. Ausführliche Informationen über die Aktivititäten des Instituts (v.a.i., Achstraße 1, A-6850 Dornbirn) stellt die Website www.v-a-i.at zur Verfügung.
Und noch ein Tipp: Eine besondere Adresse für Architekturfans ist das Martinspark Hotel in Dornbirn. Das vom Starbüro Baumschlager/Eberle entworfene Design-Hotel zählt ohne Frage zu den schönsten Hotels in Österreich. Infos: Martinspark Hotel, Mozartstraße 2, A-6850 Dornbirn, Fon (00 43) 55 72/37 60; www.vol.at/MARTINSPARK
Weitere Auskünfte: Vorarlberg Tourismus, Fon (00 43) 55 74/2 52 50; www.vorarlberg-tourism.at
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen