■ Atomwaffen: GUS uneins
Moskau/Bischkek (dpa) — Wegen russisch-ukrainischer Differenzen haben die Verteidigungsminister der GUS-Staaten am Mittwoch keine Einigung über die ehemaligen sowjetischen strategischen (Atom-)Waffen erzielt. Laut Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax beschlossen die Minister am Mittwoch in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek, diese Frage den Staatschefs vorzulegen. Der russische Verteidigungsminister Gratschow bezeichnete die Atomwaffen in der Ukraine als „faktisch verwaist“, weil sie keine staatliche Zuordnung hätten. Mit Kasachstan seien dagegen alle Fragen, die die strategischen Kernwaffen auf dem Territorium der Republik stellten, weitgehend gelöst. Ein entsprechendes Abkommen solle bereits während des Treffens der Staatschefs am 9. Oktober in Bischkek unterzeichnet werden.
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