piwik no script img

Asylrecht: Julis gegen Einschränkung

Berlin. Die Jungen Liberalen (Juli) haben sich gegen Einschränkungen des Asylrechts und für eine aktive Integrationspolitik gegenüber Ausländern ausgesprochen. Der auf dem Landeskongreß am Wochenende neugewählte Vorsitzende Bernd Kämpfer habe sich zu einer „toleranten, offenen Gesellschaft“ bekannt. Die FDP-Nachwuchsorganisation habe einen Kurswechsel vollzogen, der sich eindeutig von dem Bild abwende, das in den vergangenen Monaten vermittelt wurde. Ausdruck dessen sei auch der Beschluß, in dem die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft und ein Einwanderungsgesetz gefordert werden. Außerdem haben die Julis einem Antrag zugestimmt, nach dem sie „jede Zusammenarbeit mit der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und deren Jugendorganisationen“ strikt ablehnen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen