Asylantrag: Somali wartet zwei Jahre auf Anhörung
Zwei Jahre nach seiner Ankunft in Deutschland hat der somalische Flüchtling Ali Mohamed Sharif erstmals einen Anhörungstermin zu seinen Asylgründen gehabt. Das Bundesamt für Migration (BAMF) in Braunschweig hatte den 20-Jährigen, der seit zwei Jahren in Osnabrück wohnt, am Mittwoch eingeladen, wie sein Anwalt Andreas Neuhoff sagte. Ob Sharif, der schon einen Ausbildungsplatz hat, Asyl erhält, werde er erst in einigen Monaten erfahren. Das BAMF kommt derzeit beim Bearbeiten von Asylanträgen kaum hinterher. (dpa)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen