Im weiten Vorfeld der Internationalen Bauausstellung 2013 wird der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg von Kunst überschwemmt. Beim „Wilhelmsburger Freitag“ versuchen sechs Künstler, den ehemaligen Arbeiterbezirk auf ungewohnte Art erfahrbar zu machen
Der niedersächsische FDP-Wirtschaftsminister soll Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe des 480-Millionen-Bauauftrags für den Jadeweserport zugelassen haben. Deshalb fordert die SPD seinen Rücktritt
Hafenbauexperte rechnet damit, dass der Jade-Weser-Port mindestens 50 Millionen Euro teurer wird als bisher angenommen. Zeitverzögerungen machen Stahl teurer. Wirtschaftsminister Hirche will im Jahr 2010 fertig sein
Ein internes Papier aus Niedersachsens Staatskanzlei zeigt, dass Ministerpräsident Christian Wulff mit einer Niederlage beim Streit um den Jade-Weser-Port nicht gerechnet hat. Die EU-Gelder für den Hafenneubau sind in Gefahr
Der Essener Bauriese darf den Jade-Weser-Port nicht bauen. Der erste Rammschlag droht sich weiter zu verzögern, die Fertigstellung 2010 ist in Gefahr. Wirtschaftsminister Hirche sei für den Zeitverlust verantwortlich, sagt die Opposition
Bautätigkeit auf dem Nachbargrundstück legt Ausstellung in den „Kunst-Werken“ lahm. Risse in den Mauern entstanden, aber keine großen Schäden. Bald Wiedereröffnung
Im Zusammenhang mit dem Bauarbeiterstreik häufen sich die Polizeieinsätze. Viele Polizisten sind sich offenkundig über die Rechtslage im Unklaren und verletzen die Neutralitätspflicht
Im Tarifkonflikt am Bau schließt die Gewerkschaft eine separate Lösung für die Streikenden im Norden aus. IG-BAU-Chef Wiesehügel kündigt Strafanzeigen an: In Hamburg sollen Wachleute Reizgas gegen Streikende eingesetzt haben
Der Arbeitskampf in der norddeutschen Baubranche für den Erhalt des Flächentarifvertrags hat begonnen. 110 Baustellen in Niedersachen und Schleswig-Holstein, aber auch in Hamburg und Bremen sind betroffen
Papenburger Baufirma Bunte will vor dem Oberlandesgericht das 480 Millionen Euro schwere Baulos für den Jadeweserport erstreiten. Dem Superhafen droht Verspätung, Minister Hirche eine Schlappe
Im Streit um den Bau des Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven sind die Fronten weiter unklar: Nach einem Spruch der Vergabekammer behaupten beide Seiten, den Auftrag in der Tasche zu haben