Vor etwa 15 Jahren fanden Hollands pfiffige Bauern eine neue Einnahmequelle: Statt weiter Gemüseberge zu produzieren, die ihnen kein Europäer abkaufen wollte, pflanzten sie Cannabis in ihre Gewächshäuser und professionalisierten den Anbau. Wie zuvor schon die Tomate erwischte die Geschmacksverirrung auch die Cannabispflanze. Und nicht nur das: Auf dem hiesigen Haschischmarkt findet sich nichts mehr als „Skunk“, die Turbodroge. Das kann politisch nicht korrekt sein. EineVerteidigung des Hanfs gegen eine Reproduzierbarkeit ■ von Otto Frankfurter und Hans Hamburger
■ Erster Rücktritt wegen Dioxinaffäre außerhalb Belgiens. Inzwischen hat sich die belgische Regierung überlegt, lieber auch noch Butter aus dem Verkehr zu ziehen
■ Gentech-Firmen umgehen die EU-Richtlinie zur Freisetzung von manipulierten Pflanzen: Weil Firmen-Bauern säen und ernten, gilt nicht das Verbot der Weiterverbreitung
■ Die Sensi Seed Bank ist der weltgrößte Hanfsamenproduzent und macht Millionenumsätze. Doch die verschärfte niederländische Drogenpolitik bringt den Familienbetrieb in Bedrängnis