Aktivisten der Umweltorganisation stoppen auf der Elbe Frachter, der mit Tropenholz beladen ist. Aktion erst nach 15 Stunden von der Polizei beendet ■ Von Jochen Becker
Die Zerstörung der Wälder in Amazonien hat beinahe schon wieder das Niveau der Achtzigerjahre erreicht. Ökologen wollen die öffentliche Debatte neu anstoßen
In Ostamazonien hat die brasilianische Umweltbehörde 20.000 Kubikmeter Holz beschlagnahmt. Holzfäller und Kayapó-Indianer wollen sich das nicht gefallen lassen
Kayapó-Indianer wehren sich gegen die Beschlagnahmung von gefälltem Tropenholz. Illegaler Raubbau im brasilianischen Amazonasgebiet geht trotz allerhand Gesetzen weiter – auch weil Regierung sich gegen international wirksamen Schutz wehrt
■ Die Agrarlobby will im Verbund mit dem sozialdemokratischen Präsidenten eine Totalrodung auf ihren Farmen legalisieren. Öffentlicher Protest verhindert das Gesetz
Der Raubbau am tropischen Regenwald läßt sich nicht stoppen – nicht durch Proteste, nicht durch Boykotts, nicht durch Gesetze. Aber vielleicht durch Kooperation mit der Holzindustrie? Im Rahmen eines ehrgeizigen Pilotprojekts im brasilianischen Amazonasgebiet soll untersucht werden, inwieweit sich Holzwirtschaft und Ökologie miteinander in Einklang bringen lassen. Text und Fotos ■ von Werner Rudhart
■ Tausende von Einzelbränden haben im brasilianischen Amazonasbecken weite Regenwaldgebiete verwüstet. Schon im November hatte die UNO Hilfe zugesagt. Brasiliens Regierung aber mauerte bis zuletzt Aus Rio de J