Vor zehn Jahren startete die Malteser Migranten Medizin ihre Praxis für Menschen ohne Krankenversicherung. 2010 kamen 7.200 Patienten, viele von ihnen haben keine Papiere. Adelheid Franz baute das Projekt auf.
Nicht jeder Sammler mit einer Spendendose will Geld für einen guten Zweck. Die Berliner Tafel und eine Suppenküche haben Anzeige erstattet - gegen einen Verein, der angeblich in ihrem Namen um Geld bittet
OBDACHLOSIGKEIT Für Frauen gibt es viel zu wenige Zufluchtsorte. Häufig sind die Notunterkünfte lediglich auf die Bedürfnisse von Männern zugeschnitten, oder die Aufnahme ist zu kompliziert
Im Prozess gegen den Gründer des Vereins "Hatun & Can", der Spendengelder veruntreut haben soll, ist Udo D. von seinem ehemaliger Chauffeur schwer belastet worden.
Wenn der Nachschub an Zivildienstleistenden versiegt, müssen die Sozialverbände deren Arbeit kompensieren. Der geplante Bundesfreiwilligendienst wird nicht ausreichen.
Sie haben uns geschockt, enttäuscht, verarscht oder verwirrt - aber nie sprachlos gemacht. Renate Künast, Maserati-Harry, die S-Bahn, das Wasser, Hertha und die A 100 waren 2010 fast immer für eine Geschichte gut.
Der Winter hat Berlin im Griff, die Zahl der Bedürftigen wird größer. Unter der Verdrängung leiden vor allem die Obdachlosen, denen nicht jede Einrichtung helfen mag.
Seit 30 Jahren wählen Linksradikale, die verhaftet werden, die Telefonnummer des Ermittlungsausschusses. Ganz so viel wie früher haben die Anwälte nicht mehr zu tun.
Trotz Insolvenz können die Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Berlin weitermachen, sagt der Insolvenzverwalter. Die Häuser hätten genug Liquidität. Die Löhne der Mitarbeiter sind vorerst gesichert.
Die Geldvernichtung durch Spielen ist unter Vietnamesen weit verbreitet. Der Verein Gangway und die Spielbank haben eigens für diese Gruppe einen runden Tisch eingerichtet.
SOZIALES PROJEKT Einmal im Monat kochen junge Berliner aus aller Welt für Heimat- und Obdachlose. Dabei zeigt sich: Es ist nicht nur die Sprachbarriere, die trennt
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Chef des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks. Das gemeinnützige Unternehmen weist die Vorwürfe zurück und spricht von einem "Racheakt".
Am Freitag feiert Gangway Jubiläum. Seit 20 Jahren kümmern sich die Streetworker des Vereins um Jugendliche. Heute gebe es zwar keine Gangs mehr, sagt Geschäftsführerin Elvira Berndt. Die Probleme seien aber umfassender als früher