Ein Feindbild mit vielschichtigen Wurzeln Muslimischer Antisemitismus ist weder ein Wesensmerkmal des Islams noch nur aus Europa importiert. Gegenmittel wäre, die jüdisch-muslimischen Beziehungen neu zu denken Von Omar Kamil Ausgabe vom 2.10.2026, Seite 15, argumente Download (PDF)
25 Jahre 9/11 Der Ausnahmezustand ist heute Normalzustand Essay von Susanne Nasr Die anfängliche Reaktion auf den 11. September hat eine gefährliche Eigendynamik entwickelt. Kontrollinstanzen gerieten zunehmend ins Abseits. 11.9.2026
Antimuslimischer Rassismus Der Blick, der bis heute wirkt Kommentar von Maiyra Chaudhry Vor 25 Jahren löste 9/11 eine Welle an Rassismus aus. Die Folgen sind bis heute spürbar und haben viele muslimische Identitäten geprägt. 11.9.2026
Nach dem Anschlag auf den CSD Das war kein Versagen des Multikulturalismus Essay von Ibrahim Quraishi Unser Autor ist eine queere Person of Color. Seine Wut richtet sich gegen rechte Instrumentalisierung des Terrors und die Ideologie der Islamisten. 27.7.2026
Iranischer Rapper Konari im Exil „Die Stimmung könnte kippen, wenn es mehr zivile Opfer gibt“ Der Rapper Behrad Ali Konari konnte Iran 2026 verlassen. Er war dort mehrfach im Gefängnis – auch, weil Rap oft Slogans für die Protestbewegung liefert. Interview von Martin Gerner 8.4.2026
Gaza nach dem Krieg Eine Riviera für die Palästinenser Essay von Susanne Knaul Nach Israels Abzug vor gut 20 Jahren gab es eine Chance für Frieden und Wohlstand im Gazastreifen. Die Wahl der Hamas war der Anfang der Katastrophe. 14.2.2026
Theaterstück über islamistischen Terror Wir stürzen und sind nicht mehr von dieser Welt Vor zehn Jahren griffen islamistische Terroristen Paris an. Am Schauspiel Köln versucht das Stück „V13“ zu erklären, was und warum es geschah. Von Dorothea Marcus 16.11.2025
7. Oktober 2023 Das Ergebnis einer langen Geschichte Essay von Karim El-Gawhary Wie der Hamas-Überfall und Israels Krieg gegen Palästina gesehen werden, hängt vom jeweiligen Standpunkt ab. Ein Plädoyer für den historischen Blick. 7.10.2025
Gedenken an Srebrenica Von langer Hand geplanter Krieg Essay von Erich Rathfelder Die Opfer sind 1995 vor, während und nach dem Genozid von der Welt allein gelassen worden. Exemplarisch für die Kriegsverbrechen ist die Republika Srpska. 11.7.2025
Hochzeitstatt SchuleundBeruf Union und SPD zerstören die Hoffnungen vieler afghanischer Frauen und Mädchen auf ein selbstbestimmtes Leben. Weil ihnen Deutschland die Einreise versagt Von Martin Sökefeld Ausgabe vom 26.4.2025, Seite 15, argumente Download (PDF)
Hochschullehrende über Antisemitismus „Es fehlt an Schutz und klaren Strukturen“ Roglit Ishay und Marina Allal vom Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender über Antisemitismus, Unsicherheit und verbindliche Regelungen an deutschen Unis. Interview von Chris Schinke 22.3.2025
Streit um tote Geiseln in Israel Alle haben versagt Vier israelische Geiseln aus dem Gazastreifen sollten freikommen. Jetzt sind sie tot. Weder der Hamas noch Netanjahu lag ihr Schicksal am Herzen. Von Lisa Schneider und Felix Wellisch 19.2.2025
20 Jahre nach Mord an Hatun Sürücü Ein Femizid voller Widersprüche Kommentar von Frederik Eikmanns Am 7. Februar 2005 wurde Hatun Sürücü ermordet. Debatten über sogenannte „Ehrenmorde“ waren rassistisch geprägt– und trotzdem nicht unberechtigt. 7.2.2025
Aufnahmeprogramm für Afghanistan Scheitern, Schande oder letzte Rettung Essay von Frederik Eikmanns Die Bundesregierung wickelt das Rettungsprogramm für afghanische Menschenrechtler*innen ab. Das ist schäbig – und bezeichnend für die deutsche Politik. 7.12.2024
Buch „Opferkunst“ Auf der richtigen Seite der Geschichte Nach dem 7. Oktober: In der Novelle „Opferkunst“ erzählt Jonathan Guggenberger über eine Kunstwelt, die sich ans Behaupten ihrer politischen Relevanz klammert. Von Hili Perlson 28.11.2024
Austritte bei der Linken „Es gibt bei uns keine Antisemiten!“ Unser Autor Alexander Karschnia ist aus der Linkspartei ausgetreten. Er plädiert für neue Netzwerke, um den regressiven Zeitgeist zu kontern. 28.10.2024
Russische Autorin über Leben im Exil „Die Propaganda funktioniert gut“ Die russische Autorin Alissa Ganijewa lebt seit zweieinhalb Jahren im Exil. Repression in ihrem Heimatland machte sie früh zur Regimekritikerin. Interview von Rosa Budde 6.8.2024
Antisemitismus an US-Universität Nicht aus heiterem Himmel Die Architekturschule der Columbia University in New York hat sich zum Mekka des Israelhasses entwickelt. Leider war das absehbar. Von Stephan Trüby 15.7.2024
Lage der Uiguren in China „Zwischen Gesetz und Gesetzlosigkeit“ In der Region Xinjiang hat China einen Polizeistaat aufgebaut, aus dem es für Uigur:innen kaum einen Ausweg gibt. Tahir Hamut Izgil konnte fliehen. Interview von Astrid Kaminski 9.7.2024
Debatte um Nahost Ich würde gerne verstehen Der 7. Oktober und die darauf folgenden Proteste haben Spuren hinterlassen. Wie ist ein Dialog möglich? Von Hazel Rosenstrauch 25.6.2024