Im niedersächsischen Delmenhorst ermittelt das Sozialamt gegen jüdische Einwanderer aus den GUS-Staaten, weil sie angeblich noch Wohneigentum in der Heimat haben. Interne Statistiken über „straffällige jüdische Emigranten“
■ In Oldenburg arbeitet jetzt eine Projektgruppe die regionale Geschichte der Enteignung jüdischen Besitzes auf – und fordert mehr Unterstützung von Stadt und Institutionen
■ Bea Wyler, seit einem Jahr Rabbiner in Oldenburg, belächelt die Aufregung um ihre Person: „Wir schöpfen nur die Rechte aus“, sagt sie. Und: „Die Tora ist einfach ein gutes Produkt.“