Kritik an Antisemitismusbeauftragtem „Er scheint uns feindlich gesinnt“ Soll Hamburgs Antisemitismusbeauftragter Stefan Hensel eine zweite Amtszeit bekommen? Nicht, wenn es nach der Liberalen Jüdischen Gemeinde geht. Von Alexander Diehl 17.6.2024
Forscher über Finanzbehörde im NS „Ein dichtes Verfolgungsnetzwerk“ Jaromír Dittmann-Balcar erforscht im Auftrag der Hamburger Finanzbehörde, wie sich der Fiskus während des NS an rassistisch Verfolgten bereicherte. Interview von Petra Schellen 19.3.2024
Ehrung für Gedenk-Aktivistin Weinen. Und dann etwas tun. Die Hamburgerin Barbara Hüsing engagiert sich seit über 40 Jahren für den Gedenkort Bullenhuser Damm. 1945 haben SS-Männer dort 20 Kinder getötet. Von Petra Schellen 5.3.2024
Hamburgs Umgang mit dem jüdischen Leben Notorische Schieflage Kommentar von Alexander Diehl Dem oft angestimmten Lied von der Vielfalt zum Trotz: Hamburgs liberale jüdische Gemeinde beklagt, dass sie in der Politik kein Gehör findet. 6.2.2024
Judentum in Hamburg Liberale wollen gleiche Rechte Hamburgs liberales Judentum fühlt sich benachteiligt. Die Gemeinde fordert mehr Respekt, die Rückgabe eines Grundstücks und eine eigene Synagoge. Von Alexander Diehl 5.2.2024
das wird „Viele Areale einstiger Synagogen als Parkplätze genutzt“ Die Architekturhistorikerin Alexandra Klei spricht in Hamburg über die Rolle der städtebaulichen Leerstellen, an denen früher jüdische Gotteshäuser standen Von Petra Schellen Ausgabe vom 5.2.2024, Seite 28, nordkultur Download (PDF)
Gemeindevorstand über Judenhass „Antisemiten gehören zu Normalität“ Seit über 20 Jahren ist Grigori Pantijelew Vize-Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Bremen. Er fordert mehr Taten gegen Judenhass ein. Interview von Benno Schirrmeister 28.1.2024
Buch zur Hamburger Synagogen-Debatte Von der Wunde im Grindelviertel Rekonstruktion oder nicht? Ein Sammelband liefert Material und Denkanstöße zum geplanten Synagogen-Neubau – und findet einen überraschenden Dreh. Von Alexander Diehl 30.12.2023
„Wir waren am Morgen gerade von zu Hause losgegangen, als wir erfuhren: Die Schule und die Synagoge stehen in Flammen“ Erinnerung einer Überlebenden: llse Polak war 11, als die Nazis am 9. November 1938 in ihrem Heimatort jüdische Häuser zerstörten – und später ihre Familie deportierten3 85 Jahre nach der Reichspogromnacht werden Jüdinnen und Juden in Deutschland wieder von zunehmendem Antisemitismus bedroht. Wie sie nach Hoffnung suchen14 Ausgabe vom 9.11.2023, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
85 Jahre Reichspogromnacht „Die SA wollte unser Haus anstecken“ Ilse Polak war elf Jahre alt, als Nazis am 9. November 1938 ihre Schule in Brand steckten. Beinahe wäre auch ihr Elternhaus zerstört worden. Von Anne Diekhoff 9.11.2023
Künstlerin über Erinnerungs-Projekt „Eine Lücke, die ich füllen wollte“ Das Projekt „Performing Denkmal“ erweitert Gedenkorte und Denkmäler performativ. Den Anstoß gab ein Spaziergang über den Jüdischen Friedhof in Altona. Interview von Alexander Diehl 12.11.2023
Geschichte der Juden in Hamburg Teppichhandel gehört dazu Hamburgs Institut für die Geschichte der deutschen Juden widmet sich auch der Nachkriegszeit. Mit seinen Projekten will es in die Öffentlichkeit. Von Sven Bleilefens 23.10.2023
das wird „Patienten sollten deportationsfähig gepflegt werden“ Das 1843 eröffnete Israelitische Krankenhaus in Hamburg wurde vom NS-Regime gezielt demontiert Von Petra Schellen Ausgabe vom 18.9.2023, Seite 28, nordkultur Download (PDF)
Gedenken an Sophie Jansen Eine ausgelöschte Frau Sophie Jansen war Hamburgs erste Armenpflegerin, Aussteigerin und Bestsellerautorin – bis sie sich das Leben nahm, um den Nazis zu entgehen. Von Friederike Gräff 14.7.2023
das wird „Jüdische Themen authentisch und überzeugend transportieren“ Die dritten Jüdischen Filmtage in Hamburg zeigen kommende Woche vier Spielfilme und eine Dokumentation über ein Attentat in Tel Aviv Von Wilfried Hippen Ausgabe vom 22.6.2023, Seite 28, nordkultur Download (PDF)
Erinnerung an jüdischen Fußballer Von St. Pauli nach New York Das FC St. Pauli Museum hat die Biografie des jüdischen Fußballers Max Kulik rekonstruiert. Sie erzählt von NS-Terror, Flucht und Exil. Von Emily Kietsch 19.6.2023
Gedenkort Israelitische Töchterschule Zerstörte Biografien Die Israelitische Töchterschule war die letzte jüdische Schule während der NS-Zeit in Hamburg. Heute erinnert daran ein Gedenkort in dem Gebäude. Von Petra Schellen 17.7.2023
Hamburger Sängerin über jüdische Musik „Also habe ich Jiddisch gelernt“ An jiddischen Liedern berührt Inge Mandos das Fehlen von Pathos. Um sie zu singen, sagt sie, müsse man auch die Sprache verstehen. Interview von Petra Schellen 4.2.2023
Ein Verein für jüdische Kultur Freudig das Jiddische pflegen Die Hamburger Salomo-Birnbaum-Gesellschaft hegt die vom Aussterben bedrohte jiddische Sprache und Kultur. Dazu zählen auch Übersetzungen und Lesungen. Von Petra Schellen 17.12.2022
Synagogen-Neubau in Hamburg Mut zur Lücke Die Machbarkeitsstudie zum Synagogen-Neubau in Hamburger Grindelviertel liegt vor. Nun soll ein Wettbewerb klären, wie das Gebäude aussehen wird. Von Alexander Diehl 7.9.2022