Kalter Krieg zwischen Russland und Großbritannien: London spioniert in Moskau und finanziert zugleich russische Menschenrechtsorganisationen, behauptet der Kreml und rechtfertigt so die Knebelung der eigenen Zivilgesellschaft
Vor 60 Jahren machte der sowjetische Geheimdienst das einstige Konzentrationslager Sachsenhausen zum Internierungslager. Statt NS-Täter traf es vor allem Mitläufer, niedrige Funktionäre und Unschuldige. Zum Jahrestag erinnern ein Totenbuch und eine Ausstellung an das Leid der Inhaftierten
Seit dem Geiseldrama von Beslan werden in Russland ausländische Hilfsorganisationen häufig Opfer von Verfolgung durch den Geheimdienst FSB. Die Justiz tut tatkräftig mit
Der verschwundene Präsidentenkandidat und Kritiker des russischen Staatschefs Iwan Rybkin ist wieder aufgetaucht. Angeblich hat er in der Ukraine Freunde besucht. Doch viele Ungereimtheiten lassen Zweifel an dieser Version aufkommen
Ein schwerer Bombenanschlag in Inguschetien tötet vier Menschen und verletzt 24 weitere. Vermutlich steht der Anschlag im Zusammenhang mit der tschetschenischen Wahlfarce am 5. Oktober. Der Tschetschenien-Konflikt könnte sich noch ausweiten
Präsident Putin zeichnet Sicherheitschefs unter Ausschluss der Öffentlichkeit als „Helden des Vaterlandes“ aus, obwohl sie bei der Geiselnahme im Moskauer Musical-Theater versagt haben. Mitglieder der damals beteiligten Spezialeinheiten protestieren
Die jüngste Aktion des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB gegen die Öko-Vereinigung Baikalwelle zeigt eine neue Qualität im Vorgehen gegen Kritiker: Nicht nur Einzelpersonen, sondern Organisationen stehen auf der Abschussliste