Bremens Finanzsenator hat Gutachten zu den Finanzperspektiven der Stadtstaaten bestellt. In Berlin werden sie vorgestellt. Fazit: Die Sanierung ist auch in 20 Jahren nicht zu schaffen. Bremen braucht auf Dauer 700 Millionen Euro mehr pro Jahr
Vordergründig geht es bei dem aktuellen Koalitionsstreit um 60 Millionen Euro, die im aktuellen Haushalt für Sozialhilfe fehlen. Aber Scherf will nicht mit dem Eingeständnis nach Berlin fahren, dass die Sanierungspolitik gescheitert ist
Riesenkrach im Senat: Perschau und Scherf werfen Finanzsenator Nußbaum vor, mit einem nicht abgestimmten Haushalt an die Öffentlichkeit gegangen zu sein
In dieser Woche soll der Haushaltsentwurf für das Jahr nach dem Ende der Sanierungshilfe 2005 festgeklopft werden. Die Bilanz ist bitter: Selbst ein Scheck des Kanzlers würde den Etat nicht retten. Die Koalition ist gescheitert, sagen die Grünen
Bremens Bürgermeister Henning Scherf will aufhören. Er würde auch Bundesminister, wenn Schröder ihn rufen würde. Aber er steht „nirgends Schlange“. Nur soviel: „Schröder schafft es nicht, die Spekulationen um eine Kabinetts-Umbildung zu beenden“
Als Kind wollte er Pferd werden. Jetzt lebt Henning Scherf „Humor und Menschlichkeit“ im Amt des Bremer Regierungschefs aus. Kriegt endlich mal der Richtige der Orden wider den tierischen Ernst?
Kaum einer wusste Bescheid, aber alle hätten es ihm zugetraut: Henning Scherf wäre fast Chef der Bundesagentur für Arbeit geworden. Am Tag Eins nach dem Beinahe-Abgang war das politische Bremen betreten – von den Ambitionen des Chefs
Vor 85 Jahren wurde die Räterepublik Bremen auf SPD-Befehl niedergeschlagen. Rote Fahnen auf dem Rathaus, der Marktplatz voller Arbeiter und Arbeiterinnen, die ihre Lebensverhältnisse selbst in die Hand nehmen wollen
Bürgermeister Henning Scherf hat den Bundeskanzler auf dessen Reise durch vier Länder Afrikas begleitet. Mit zurück nach Bremen brachte er viele Eindrücke, Wirtschaftsaufträge – und eine weitere Zusage Schröders für Finanzhilfe des Bundes
Bürgermeister Henning Scherf, frisch zurück vom Vermittlungsausschuss, plaudert vor 50 RentnerInnen über Gott, die Welt und Pläne für ein Leben nach der Politik: „Den richtigen Zeitpunkt für den Abschied zu finden, ist zur Zeit mein dickstes Problem“