Patrizia D'Addario kam letzten Sommer in die Schlagzeilen – als sie eine heiße Nacht mit Italiens Ministerpräsident Berlusconi verbrachte. Jetzt gibt es ein Enthüllungsbuch.
Mit einer neuen Justizreform soll Italiens Ministerpräsident vor juristischen Nachstellungen gefeit werden. Freuen könne sich jetzt aber auch unzählige Kriminelle im Lande.
Ministerpräsident Silvio Berlusconi verliert die Immunität. Nach dem Urteil des Verfassungsgerichts beschimpft er Richter und Staatspräsident Napolitano.
Die neue Tageszeitung "Il Fatto Quotidiano" liefert bislang unterdrückte Fakten über Silvio Berlusconi, seine Helfershelfer in Medien, Wirtschaft und Justiz - und deren Verstöße gegen die Verfassung.
In Italien stehen sich Linke und Rechte unvereinbar gegenüber – mit eigenen Wahrheiten. Deswegen kann Berlusconi auch der Mitschnitt einer Sexnacht nichts anhaben.
Tonbänder belasten Italiens Regierungschef Berlusconi. Sie zeigen, was er tat, als politisch Interessierte die Wahl von US-Präsident Obama verfolgten: Er traf sich mit einer Prostituierten.
Italiens Regierungschef soll Frauen zu seinen Partys eingeladen haben, die für ihre Dienste bezahlt wurden. Gegen einen Unternehmer, der die Damen angeheuert haben soll, ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Skandal? Ach was, Silvio Berlusconi wollte doch nur, dass die 18-jährige Noemi ihn in seinem Kampf gegen das Böse bestärkt: die Kommunisten und die Fremden. Die Italiener verstehen das.
ROMBESUCH Der libysche Revolutionsführer empfiehlt Italienern Demokratie ohne Parteien. Und sieht keinen Unterschied zwischen den Al-Qaida-Anschlägen und den US-Raketenangriffen auf Libyen 1986
Schlussstrich unter die Kolonialvergangenheit, gemeinsame Flüchtlingsabwehr: Libyens Revolutionsführer besucht zum ersten Mal die Exkolonialmacht Italien.
Berlusconis Medienmacht ist einmalig in Europa. Dank seiner totalen Kontrolle über das Fernsehen hat er auch die Deutungshoheit über seine eigenen Skandale.