SILVESTER Alle wollen die Sowjets sein, der Volkssturm hat ja nur Wunderkerzen, und stürmen die Partys von Freunden, als wären sie ausgebombt: zu den Berliner Endkampffestspielen liegen die Nerven wie immer blank
Berlin erlebt das wärmste Weihnachten seit 1876, Winterkleidung ist trotzdem der Renner, die Flüchtlinge am Oranienplatz bekommen Geschenke und Einbrecher bedienen sich in menschenleeren Wohnungen.
HEILIG ABEND Die Genderfrage hat längst auch im Weihnachtsbusiness Einzug gehalten, berichtet Bernd Skischally vom Weihnachtsmannbüro des Studentenwerks
FEIERN Der Strom junger Menschen, der sich an Wochenendnächten in den Friedrichshainer Kiez ergießt, passiert die Warschauer Brücke – und den dortigen Kaiser’s. Der hat sich auf den Andrang eingestellt: Seit einem Jahr hat er rund um die Uhr geöffnet. Eine Nachtreportage
Zum 17. Mal zog am Sonntag der Karneval der Kulturen durch Berlin - und brachte wieder die Parallelgesellschaften zum Tanzen. Einige Beobachtungen vom Rande des Umzugs.
Der Senat plane, Gruppen des Karnevals finanziell zu unterstützen, hieß es kürzlich aus dem Büro des Kulturstaatssekretärs Schmitz. Integrationssenatorin Kolat dementiert. Für die Teilnehmer heißt das: Sie müssen betteln gehen
EHRLICHKEIT Für meine Großpartys im Roten Rathaus fließen keine Steuergelder, behauptete Berlins Bürgermeister Wowereit im Jahr 2008. Jetzt aber steht fest: Das war gelogen
Am Karneval der Kulturen teilzunehmen stellt viele Gruppen jedes Jahr vor große Geldprobleme. Nun ist vonseiten des Senats offenbar finanzielle Hilfe geplant.
Ein Signal an den Senat: Nicht nur Linke, sondern alle möglichen Leute demonstrieren am 1. Mai gegen Gentrifizierung. Die Politik muss ein Mittel gegen hohe Mieten finden.
1. Mai 15.000 Menschen beteiligen sich an der „18 Uhr“-Demo. Eskalation vor dem Jüdischen Museum. Zehntausende feiern auf dem Myfest. Friedliche Walpurgisnacht