FUSSBALL Nun flüchtet auch noch Kaká aus Italien: Reihenweise verlassen die Stars die Serie A. Die ehedem einmal beste Liga der Welt steckt in einer tiefen Sinnkrise
Das Team Cervélo ist der David unter den Goliaths im Radsport. Da betreibt ein ein Fahrradladen einen Profirennstall. Und schon im ersten Jahr erfolgreicher als erwartet.
Nachdem ein Spanier in eine 60 Meter tiefe Schlucht gestürzt ist, organisieren die Fahrer beim Giro einen Bummelstreik. Der Stadtkurs durch Mailand sei zu gefährlich, finden sie.
Das legendäre italienische Radrennen hat viele Helden hervorgebracht. Doch heute prägen angepasste Werbeträger und Dopingfahnder das Bild der einst harten Männertour.
Der AS Rom steht zum Verkauf. Oder auch nicht. Das Monopoly um einen einst ruhmreichen Klub hält an. Jetzt sollen die Flicks Interesse haben. Die Fans träumen von der goldenen Zukunft.
Der CFC Genua belebt die taktisch erstarrte italienische Serie A mit offensivem Fußball nach englischem Vorbild. Kraftvolle Kombinationen bezwangen bereits Juve.
Die italienische Meisterschaft ist acht Spieltage vor Saisonschluss entschieden - es sei denn, der Tabellenführer stellt die effektive Nutzung gegnerischer Eigentore ein.
Palermo ist in Aufruhr. Der Spielerberater Trapani sagt aus - weswegen noch einige Enthüllungen über das Verhältnis von Fußball und Mafia bevorstehen dürften.
Die italienischen Klubs sind den englischen Teams physisch und spielerisch unterlegen. Erstmals seit sieben Jahren steht kein Serie-A-Verein im Viertelfinale der Champions League.
Fußballschulen des FC Arsenal gibt es in Australien, Bahrein und Vietnam. Jetzt will der englische Club sogar italienischen Jungs das schnelle Spiel beibringen - in der Nähe von Turin.
Wenn in der Champions League Inter Mailand auf Manchester United trifft und AS Rom auf Arsenal London, geht es auch darum, welche Fußballnation die überlegene ist.
Der Spanier Alejandro Valverde, dauerverdächtiger Radprofi, muss sich der italienischen Justiz stellen. Eine Sperre zumindest für Rennen in Italien wird immer wahrscheinlicher.
Weil die italienischen Fußballprofis Mannini und Possanzini Dopingkontrolleure über Gebühr warten ließen, droht ein Streit mit den obersten Dopingwächtern von der Wada.