Aktive Zivilgesellschaft in Tschechien Zusammen gegen die Abrissbirne Fünfzehn Jahre gemeinsam Probleme lösen: Das verbindet im tschechischen Ostrava eine Nachbarschaft aus Roma und Nicht-Roma – contra alle Anfeindungen. Von Allegra Schneider 10.12.2025
Ehemaliger DDR-Umweltminister über Agrar Mehr Humus, weniger Hass Michael Succow hat die Untiefen des DDR-Systems sowie die Schwierigkeiten und Chancen der Wende erlebt. Nun kämpft er für eine bessere Agrarindustrie. Interview von Edith Kresta 30.11.2025
Neuköllner Mythos Uh, du bist so Sonnenallee Sie ist eine Straße der Projektionen, sie ist immer das, von dem du denkst, dass sie es nicht ist: die Sonnenallee. Eine Betrachtung in Wort und Bild. Von Jörg Sundermeier und Mathilde Tijen Hansen 23.11.2025
Suche nach der eigenen Geschichte „Ich hatte das Grönländisch verlernt“ Maria Nûko Jørgensen kam in Grönland zur Welt, lebte als Kind auf der Straße, dann bei einer Pflegefamilie in Dänemark. Mit ihrer Geschichte ist sie nicht allein. Interview von Manuela Heim 23.11.2025
Hirnforscher über Homeoffice „Unser Gehirn belohnt persönlichen Kontakt“ Kassenautomaten im Supermarkt, soziale Medien und Homeoffice: Menschen begegnen sich immer weniger, sagt Ben Rein. Was sich dagegen tun lässt. Interview von Enno Schöningh und Franca Parianen 25.11.2025
Ökodörfer in Sachsen Die Sehnsucht nach einem ganz anderen Leben In den 1990er Jahren entstanden in Sachsen gleich mehrere ökologisch-gemeinschaftliche Lebensprojekte. Was ist davon heute übrig? Eine Spurensuche. Von Michael Bartsch 22.11.2025
Verschwundene in Franco-Diktatur „Die Diktatur ist noch immer im Alltag“ Lange nach Francos Tod liegen noch 100.000 unidentifizierte Verschwundene in Massengräbern. Die Spuren der Diktatur bleiben sichtbar, sagt der Journalist Emilio Silva. Interview von Reiner Wandler 20.11.2025
Der Mond ist aufgegangen Jeden Tag um 19 Uhr singen Nachbarn das „Abendlied“. Was als Pandemie-Ritual begann, ist zu einem Halt gegen Einsamkeit geworden25–27 Ausgabe vom 15.11.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
UN-Klimakonferenz in Belém Eine Welt in abwehrender Schockstarre Essay von Philipp Staab Technisch wäre der Klimakrise beizukommen, doch politisch wird es immer schwieriger. Die Demokratie steht vor kritischen politischen Kipppunkten. 16.11.2025
Nachbarschaft in Berlin-Wilmersdorf Mondsüchtig Jeden Tag um 19 Uhr singen Nachbarn gemeinsam das „Abendlied“. Bei Regen, bei Sturm. Was als Pandemie-Ritual begann, ist zu einem Halt im Alltag geworden. Von Leonie Gubela 15.11.2025
Vabali Spa Oase der Aneignung Sehnsuchtsort Südostasien: In Wellnessanlagen wie dem Vabali Spa wird sich hemmungslos an jahrhundertealten Traditionen bedient. Von Lena Schega 18.11.2025
Gewalt im Westjordanland Oscars, Olivenbäume, Ohnmacht In Masafer Yatta fürchten Palästinenser*innen die Siedlergewalt. Einen berühmten Filmemacher traf es bereits. Eine Reise durch ein zerrissenes Land. Von Serena Bilanceri 14.11.2025
An der Nato-Ostflanke Grenzerfahrungen Am Suwałki-Korridor kommen Belarus und das russische Kaliningrad bedrohlich nah. Eine Reise zu Europas verteidigungspolitischer Achillesferse. Von Anastasia Zejneli 12.11.2025
Klimakonferenz COP30 Das B in Belém steht für Baustelle Die Weltklimakonferenz startet in der brasilianischen Stadt mit den meisten Slums. Der Staat investiert viel. Was haben die Bewohner:innen davon? Von Christine Wollowski 10.11.2025
Soziologin über Pronatalismus in den USA „Sie sagen, wer Kinder haben soll und wer nicht“ Die Soziologin Susanne Schultz erklärt, wie sich in den USA rechte Tech-Bros mit konservativen ChristInnen verbünden, um eine höhere Geburtenrate zu erzielen. Interview von Patricia Hecht 7.11.2025
Mieten in Berlin Man muss es sich leisten können Wohnen ist ein Muss, der Mietmarkt ist umkämpft: In seiner Fotoserie „Raum und Zahl“ dokumentiert Florian Scheible, was Berlinern ihre Wohnung wert ist. Von Uwe Rada 13.11.2025
Digital-Krise Social Media muss in Therapie Kommentar von Ann-Kathrin Leclere Haben wir den Peak des Mülls im Internet erreicht? Bei all den KI-generierten Inhalten ist Müdigkeit nachvollziehbar, aufgeben aber auch keine Option. 1.11.2025
Der Mörser und ich Ganz wunderbar zermürbend Klack, krtsch, klack, krtsch – minutenlang. Mörsern ist anstrengend, aber lohnt sich. Eine Ode an den vielleicht meditativsten Küchenhelfer. Von Clemens Sarholz 6.11.2025
Debatte um Kanzler-Aussagen Hinter dem Stadtbild Essay von Cihan Sinanoğlu Deutsche Städte haben reale Probleme – allerdings andere, als Friedrich Merz behauptet. Was wir brauchen, ist soziale Gerechtigkeit. Für alle. 25.10.2025
Land der Töchter Was uns im Stadtbild wirklich stört, warum wir die Migrationsgesellschaft neu denken müssen und wo für Friedrich Merz die Welt noch in Ordnung ist3–5 Ausgabe vom 25.10.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)