Veränderte Verhältnisse Andrea Breth und Michael Thalheimer haben sich bei den Salzburger Festspielen die Klassiker der deutschen Literatur vorgeknöpft. Breth heimste unangefochten den großen Erfolg ein, Thalheimer wurde ausgebuht und laut bejubelt Von ANTON THUSWALDNER Ausgabe vom 26.8.2003, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Über allen Gipfeln ist Totenruhe Vorhölle der sinnlosen Opfer: Elfriede Jelineks „In den Alpen“ erzählt vom Seilbahnunglück in Kaprun, bei dem vor zwei Jahren 155 Menschen starben. An den Münchner Kammerspielen hat Christoph Marthaler ihre Abrechnung mit alpiner Profitgier als morbides Gebirgspanorama in Szene gesetzt Von SABINE LEUCHT Ausgabe vom 7.10.2002, Seite , Kultur
Fit for Fashism „Herrlich ist es, Burschen, zu leben!“ Das große Lied zum langen Abschied: Im Berliner Ensemble wurde jetzt Elfriede Jelineks Haider-Monolog „Das Lebewohl“ von Ulrike Ottinger uraufgeführt Von VOLKER WEIDERMANN Ausgabe vom 11.12.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Der Lackmustest Der Mann aus Sri Lanka ist der Gewinner. Christoph Schlingensiefs präzises Spiel mit dem Zynismus ist zu Ende gegangen – und alle haben mitgespielt und Farbe bekannt Von CORNELIA NIEDERMEIER Ausgabe vom 19.6.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Karl Kraus und „Die letzten Tage der Menschheit“ ■ Auszüge aus einem Originalbeitrag von Hans Mayer, einem der bedeutendsten Vermittler europäischer Literatur Von Hans Mayer Ausgabe vom 24.5.2000, Seite , Spezial
berliner szenen Wo Kultur anfängt PLUS MINUS Von js Ausgabe vom 15.4.2000, Seite 28, Kultur Download (PDF)
Sich töten – nur wozu? ■ Im Haus im Park inszenierte Friederike Füllgrabe eine freie Theaterproduktion über die Gedichte der österreichischen Lyrikerin Hertha Kräftner, deren Lebensthema der Freitod war Von Johannes Bruggaier Ausgabe vom 12.2.2000, Seite , Kultur
Geliebte des Todes ■ Hertha Kräftner ist vergessen. Dabei galt sie einmal als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen Österreichs. Bremer Theaterleute entdecken sie jetzt wieder Von Ute Schalz-Laurenze Ausgabe vom 10.2.2000, Seite , Kultur
Die subtile Verösterreicherung der Burg Berechenbarkeit, Geschmeidigkeit und immer wieder Konsens. Seit gut 100 Tagen regiert Klaus Bachler als Intendant das Wiener Burgtheater ganz im Sinne des alten autoritären Staates: Repräsentation statt Auseinandersetzung ■ Von Cornelia Niedermeier Von Cornelia Niedermeier Ausgabe vom 29.12.1999, Seite 13, Kultur Download (PDF)
Welttheater und Wahrhaftigkeit Seit drei Jahren bereitet Claus Peymann seinen Wechsel vom Wiener Burgtheater an das Berliner Ensemble medientechnisch vor. Nach Beleidigungsorgien inszeniert sich der Direktor heuer als Retter des „verloren gegangenen bürgerlichen Publikums“ ■ Von Eva Behrendt Von Eva Behrendt Ausgabe vom 21.12.1999, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Die Grille im Herzen Zwischen Rotem Platz und Papirossy: Zum 200. Geburtstag des russischen Dichters Alexander Puschkin liest ganz Moskau aus dem „Eugen Onegin“ ■ Von Katja Hübner Von Katja Hübner Ausgabe vom 26.5.1999, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Die Kasperl vom Heldenplatz Unseren täglichen Skandal gib uns heute: Hans Kresnik inszeniert an der Wiener Burg „Wiener Blut“. Österreich einmal mehr als kunterbunte Real-Operette – kein Tabubruch, aber immerhin ein Spaß ■ Von Cornelia Niedermeier Von Cornelia Niedermeier Ausgabe vom 6.4.1999, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Der beschallte Mensch Stoischer Herausforderer und störrischer Gönner: Philip Tiedemann punktet in Wien gegen Claus Peymann und dessen Konkurrenzteufelchen. Er inszeniert Handkes „Kaspar“ als streng strukturierte Klangwelt – eine Sprachoper mit Licht-Kontrapunkten ■ Von Cornelia Niedermeier Von Cornelia Niedermeier Ausgabe vom 22.2.1999, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Letzte Eigenkorrektur ■ Das Testament ist geduldig: Am Wiener Burgtheater inszenierte Claus Peymann noch einmal Thomas Bernhards "Vor dem Ruhestand" Von Uwe Mattheiß Ausgabe vom 18.1.1999, Seite 17, Kultur Download (PDF)
Triebökonomie der Marktgesellschaft Einar Schleef weilt wieder unter uns! Nicht länger ist er die Monstermaschine, die oben reingeschobene Texte unten als „Aufführungen des Jahres“ wieder ausspuckt. „Wilder Sommer“ nach Goldoni am Burgtheater ist ein ernsthaft zu debattierender Versuch ■ Von Uwe Mattheiß Von Uwe Mattheiß Ausgabe vom 5.1.1999, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Kleine Perversionen von Hasen in Hosen ■ Cornelia Kempers spielt, singt und kunstet Chansons und Prosahäppchen des Neo-Dadaisten Gerhard Rühm Von Christoph Köster Ausgabe vom 19.9.1998, Seite , Kultur
„Unbelehrbar misanthropisch“ ■ Elfriede Jelineks „Er nicht als er (zu, mit Robert Walser)“ wurde bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Ein Gespräch mit der Schriftstellerin und diesjährigen Büchner-Preisträgerin über Robert Walser, ihre sozialistischen Neigungen und das Leben der Wasserschweine Von Klaus Nüchtern Ausgabe vom 10.8.1998, Seite 11, Kultur Download (PDF)
Wissende Einfühlung der Elfriede J. Elfriede Jelinek ist als „Dichterin zu Gast“ bei den Salzburger Festspielen. In „Jelineks Wahl“ wird eine ganz neue Form der Darreichung von Literatur präsentiert. Ein Glücksgriff des Salzburger Schauspielhausdirektors Ivan Nagel, der aber trotzdem gehen muß ■ Von Uwe Mattheiß Von Uwe Mattheiß Ausgabe vom 4.8.1998, Seite 12, Kultur Download (PDF)
Das Soziale als wahre, schöne, gute Dekoration ■ Peter Zadek inszeniert „Mahagonny“ in Salzburg, Christoph Marthaler „Katja Kabanowa“ Von Frieder Reininghaus Ausgabe vom 30.7.1998, Seite 13, Kultur Download (PDF)
Peymann. Ein Königsdrama Damit Theater auch hier wieder glamourös und skandalös werde, soll der scheidende Burgtheaterdirektor Claus Peymann nach Berlin kommen. In Wien aber gab es statt Streitkultur nur Kleinkriege. Und Peymann läuft der Zeit auch künstlerisch immer mehr hinterher ■ Von Uwe Mattheiß Von Uwe Mattheiß Ausgabe vom 24.2.1998, Seite 17, Kultur Download (PDF)