Iran und das Attentat auf Salman Rushdie Was bringen noch mehr Sanktionen? Kommentar von Stefan Reinecke Iranische Medien feiern das Messerattentat auf den Schriftsteller. Manche fordern noch härtere Maßnahmen gegen Teheran – doch das ist kurzsichtig. 15.8.2022
Den Hass überleben Der weltbekannte Schriftsteller Salman Rushdie übersteht eine Messerattacke mit schweren Verletzungen. Mit seinen Werken steht er für scharfe Kritik an islamistischer Ideologie. Im Iran war ein Kopfgeld von 4 Millionen US-Dollar auf ihn ausgesetzt4–5 Ausgabe vom 15.8.2022, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kulturschock: Iran macht Staatsfeinde zu Preisträgern ■ Die Regierung des reformorientierten Präsidenten Chatami zeichnet erstmals zwanzig Schriftsteller aus. Bisher wurden sie zumeist vom Geheimdienst gejagt. Der in den Untergrund gedrängte Schriftstellerverband hat sich offiziell neu gegründet Von Thomas Dreger Ausgabe vom 16.3.1999, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Satanischer Valentinstag für Rushdie ■ Zehn Jahre Fatwa, zehn Jahre im Versteck: Morgen, am Valentinstag, jährt sich der Mordaufruf der iranischen Mullahs gegen Salman Rushdie. Das Leben des Autors der „Satanischen Verse“ ist nach wie vor bedroht Von Hera Ausgabe vom 13.2.1999, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Irans bedrohte Literaten rufen um Hilfe ■ Deutsche Schriftsteller und Medien leihen ihren Kollegen ihre Stimmen. Teheraner Behörden melden erneut die Festnahme von Mordverdächtigen Von Thomas Dreger Ausgabe vom 13.1.1999, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Agenten morden Intellektuelle ■ Geständnis aus Teheran: Die Mordserie an Dissidenten geht auf das Konto von Geheimpolizisten Ausgabe vom 7.1.1999, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Salman Rushdie sieht sich frei von der Morddrohung der Fatwa ■ Nach fast zehn Jahren ein „Freudentag“ für den Autor: Iran distanziert sich vom Mordaufruf Ajatollah Chomeinis Von Ralf Sotscheck Ausgabe vom 26.9.1998, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Redefreiheit ist das Leben ■ Erst Protest hat der Diplomatie im Fall Rushdie Beine gemacht Von Michael Rediske Ausgabe vom 26.9.1998, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Hoffnung für Rushdie? ■ Irans Präsident erklärt Affäre für beendet Ausgabe vom 24.9.1998, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Der Regimekritiker Faradsch Sarkuhi meldet sich im Iran zu Wort ■ Zum ersten Mal seit seiner Verhaftung 1996 gibt der Schriftsteller einer iranischen Tageszeitung ein Interview Von Thomas Dreger Ausgabe vom 19.3.1998, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Faradsch Sarkuhi darf das Gefängnis verlassen ■ Iranische Führung hat den Schriftsteller und Regimekritiker nach 15 Monaten Haft entlassen. Das Regime behält den Paß ein, seine Familie befürchtet ein Ausreiseverbot Von Thomas Dreger Ausgabe vom 29.1.1998, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Ein bißchen Freiheit ■ Iran: Eine Ausreiseerlaubnis für Sarkuhi wird auf sich warten lassen Von Ali Sadrzadeh Ausgabe vom 29.1.1998, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
„Schurkenstaat“ gelobt Besserung ■ Teheran will Fatwa gegen Salman Rushdie aufheben Von Ali Sadrzadeh Ausgabe vom 20.12.1997, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Sarkuhi droht ein kurzer Prozeß ■ Angehörige durften iranischen Regimekritiker in Haft besuchen. Vor Revolutionsgericht droht ihm Todesstrafe Von Thomas Dreger Ausgabe vom 2.9.1997, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kinkel bangt um Sarkuhi ■ Die Europäische Union will den Gerichtsprozeß gegen den iranischen Schriftsteller genau beobachten Von taud Ausgabe vom 28.6.1997, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Angst um Faradsch Sarkuhi ■ Dem iranischen Schriftsteller soll bereits der Prozeß gemacht werden. Amnestie befürchtet Todesurteil Von Thomas Dreger Ausgabe vom 26.6.1997, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Faradsch Sarkuhi wird der Prozeß gemacht ■ Irans oberster Justizchef wirft dem Schriftsteller Spionage und Republikflucht vor Von taud Ausgabe vom 25.6.1997, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Sarkuhi vor Gericht ■ Iran: Der Druck auf Intellektuelle nimmt zu Von Thomas Dreger Ausgabe vom 25.6.1997, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Herzlichen Glückwunsch, Mr. Rushdie! ■ Heute wird der Autor der „Satanischen Verse“ 50. Chomeini verurteilte ihn 1989 zum Tode, doch Rushdie ließ sich nicht einschüchtern. Geburtstagsgrüße in der taz von M. Walser, H. Ch. Buch, G. Wallraff und J. Haslinger Von Jörg Magenau Ausgabe vom 19.6.1997, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)