■ Von den großen Hoffnungen auf den neuen Kultursenator Bernt Schulte ist nur noch ein Scherbenhaufen übrig. Im taz-Interview rechnet der Theaterintendant Klaus Pierwoß mit der neuen Bremer Kultur- und Theaterpolitik ab
Das Theater glaubt, sich auch ohne den Verkauf seiner Spielstätte an die Stadt retten zu können. Kultursenator Bernt Schulte (CDU) legt derweil ein Gutachten vor, das dem Theater eine sichere Zukunft verheißt. Voraussetzung: Mehr spielen, mehr Zuschauer
■ In einer neuen Senatsvorlage hat die Behörde das Defizit im Kulturetat auf acht Millionen Mark heruntergerechnet. Die Kultureinrichtungen sollen durch enorme Einnahme-Erhöhungen dazu beitragen. Die Gesellschaft für aktuelle Kunst hat dabei keine Chance. Sie soll ganz abgewickelt werden. Andere dürfen sich fortan um Projekttöpfe balgen
■ Die Konflikte rund ums Waldau Theater verschärfen sich. Verstärkt in der Kritik: die finanziellen Privilegien des Intendanten Michael Derda. Und in der undurchsichtigen Vergangenheit des Theaters lauert weiterer Sprengstoff
■ Geld und Musik II: Weder die künstlerische, noch die finanzielle Situation der Trompeten-akademie und der Internationalen Trompetentage ist so, wie ihr Leiter sie nach außen verkauft
■ Geld und Musik 1: Aufs Neue fällt die Stadt per externer Expertise über das Philharmonische Orchester mit willkürlichen Zahlenspielchen her. Denn wo begutachtet wird, kann man sich weiterhin vor längst fälligen Entscheidungen drücken
■ Dem ewigen kulturpolitischen Wo-gehts-mit-weniger kontert das kommunale Kino 46 mit einem Wo-wollen/brauchen-wir-mehr – und fordert ein riesiges neues Filmzentrum mit Museum im Zentrum der Stadt