Graffiti - das war Jugendkultur, ein Stück Rebellion, Selbstfindung zwischen Schmiererei und Kunst. Inzwischen darf vielerorts ganz offiziell gesprayt werden, und manche Sprayer von früher sind sogar Stars des Kunstmarktes geworden
Picasso hat mit Plakaten für den Frieden geworben, Joseph Beuys für die Grünen. In Hamburg erzählt eine Ausstellung mit Künstlerplakaten zurzeit viel über Kunst und Politik - und wirft die Frage auf, wie beide zusammengehören.
Der Volkszorn zeigt sich an den Wahlplakaten. Nun haben die verschandelten Plakate den Weg ins Museum gefundenWAHLKAMPF Mitunter entlädt sich die Wut mancher Bürger an den Wahlplakaten auf sehr phantasievolle Weise. Der Fotograf F.C. Gundlach hat über einen Zeitraum von 30 Jahren verunstaltete Wahlplakate fotografiert und zeigt diese Bilder derzeit in Hamburg. Aus diesem Anlass hat die taz nord auch einen Blick auf aktuelle Plakat-Manipulationen in Norddeutschland geworfen