Designerin im Krieg Muster, die Leben retten Wiktorija designt Tarnnetze, während ihr Mann Serhij an der Front kämpft. Die Trennung überbrücken sie mit kleinen Ritualen – und viel Verständnis. Von Rostyslav Averchuk 24.2.2026
4 Jahre Angriff auf die UkraineMehr europäisches Geld für Moskau als für Kyjiw 220 Milliarden Euro an Putin: Warum die EU-Staaten seit dem 24. Februar 2022 insgesamt mehr für russische Energie bezahlt haben als für die Ukraine-Hilfe – und wie Orbán neue Sanktionen blockiert4,12 12Weitere Berichte zum Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine2,5–7, 5–7,11, 11,16, 16,17 17 Ausgabe vom 24.2.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Ökologe über die Ukraine Wiederaufbau könnte mehr Umwelt zerstören als der Krieg Für ein Kriegsende stehen schon Firmen bereit, die in der Ukraine investieren wollen. Warum aber zu viel Tempo die Umwelt bedroht, erklärt Experte Vasyljuk. Von Bernhard Clasen 25.2.2026
Online-Medium „The Kyiv Independent“ „Der Welt helfen, die Ukraine zu verstehen“ Das englischsprachige ukrainische Medium „The Kyiv Independent“ trifft auf großes Interesse. Die Chefredakteurin und ein Reporter berichten von ihrem herausfordernden Job. Von Yelizaveta Landenberger 24.2.2026
Soldat, Autor, Pazifist Der Gerechtigkeit wegen Gandhi-Übersetzer, Kriegsgegner, Feminist – und derzeit Soldat: Der ukrainische Autor Artem Tschapaj schreibt Kurzgeschichten im Stil von Road Novels. Von Jens Uthoff 25.2.2026
Streit über Russland-Sanktionen Die EU-Spitze trägt eine Mitschuld Kommentar von Eric Bonse Die Verantwortung für die Uneinigkeit der EU liegt nicht alleine bei Viktor Orbán. Die europäische Führung hat den Sinn fürs Machbare verloren. 23.2.2026
Vergeltung nach Selbstmordanschlägen Viele Tote bei pakistanischen Luftangriffen auf Afghanistan Laut pakistanischen Sicherheitskreisen wurden 80 militante Kämpfer getötet, in Afghanistan ist von 17 getöteten Zivilisten die Rede. Von Thomas Ruttig 23.2.2026
Ausstellung zu getöteten Kindern Die kleinen Engel von Charkiw Im ostukrainischen Charkiw zeigt eine Ausstellung Bilder von Kindern, die durch russische Angriffe gestorben sind. Das jüngste war zwei Monate alt. Von Bernhard Clasen 22.2.2026
Kurz vor dem vierten Kriegsjahrestag Ukraine erneut unter heftigem Beschuss Die russische Armee greift weiterhin die Hauptstadt und den Osten mit Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern an. Auch in Lwiw detonierten Sprengsätze. Von Bernhard Clasen 22.2.2026
Vier Jahre Krieg in der Ukraine Was man nicht erobern kann Unsere Autorin denkt an ihr Dorf nahe Dnipro, an vergangene Winter auf dem zugefrorenen Fluss. Sie erinnert sich an Momente von Verlust und Hoffnung. Von Zlata Zhuravlova 23.2.2026
Krieg in der Ukraine Weiterleben, trotz allem Essay von Anastasia Rodi Vier Jahre Vollinvasion haben das ukrainische Volk mürbe gemacht. Trotzdem bleiben die Menschen stark – um ihrer Würde und der Gerechtigkeit willen. 21.2.2026
Fragen und Antworten zum Ukraine-Krieg Wie steht es um die Ukraine? Vier Jahre ist Russlands Vollinvasion nun her. Ein Überblick zur aktuellen Lage in der Ukraine. Von Gaby Coldewey 20.2.2026
Krieg in der Ukraine Vierzehn Tage Normalität Ein Projekt ermöglicht Anastasia Marinchenko und ihren Kindern eine Pause vom Krieg. Doch was bringen zwei Wochen in Österreich, wenn Sascha fehlt? Von Marina Klimchuk 20.2.2026
Soldat über vier Jahre Krieg „Wir sprechen jetzt anders über Angst, Hoffnung oder Wut“ Serhij Zhadan ist Autor und Soldat. Ein Gespräch darüber, wie der Krieg Gesellschaft und Zeitwahrnehmung verändert – und die Sprache präzisiert. Interview von Barbara Oertel 25.2.2026
Dachzeile „Stark bleiben, für die Kinder“ Die Menschen, über die gerade verhandelt wird: UkrainerInnen zwischen Trauer, Angst, Wut und Durchhaltewillen nach vier Jahren Krieg3–6,15 15 Ausgabe vom 21.2.2026, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kanonenfutter für Putin Wie afrikanische Männer unter falschen Versprechungen nach Russland gelockt werden und an der Front in der Ukraine enden4–5 Ausgabe vom 20.2.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
„Gewalt bringt nur neue Gewalt“ Schon wieder tritt im Osten der DR Kongo ein Waffenstillstand in Kraft. Doch Regierung und Rebellen können den 30-jährigen Krieg nicht allein beenden, warnt der bekannteste Menschenrechtsaktivist des Landes. Er fordert mehr internationale Aufmerksamkeit und Engagement3 Ausgabe vom 19.2.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege „Seit 30 Jahren bestimmen Menschen mit Waffen mein Leben“ Denis Mukwege aus der DR Kongo ist weltweit berühmt für seine Arbeit mit Vergewaltigungsopfern. Ein Interview über Auswege aus dem aktuellen Krieg. Interview von Dominic Johnson 18.2.2026
Waffenstillstand in der DR Kongo Nur „im Prinzip“ und ohne Gewähr Kongos Regierung hat in Ostkongo eine Waffenruhe zugesagt – Teil des Friedensprozesses mit Ruanda. Die M23-Rebellen fühlen sich nicht betroffen. Von Simone Schlindwein 18.2.2026
Ukraine-Verhandlungen in Genf Kleine Schritte Kommentar von Bernhard Clasen In Europa herrscht das Narrativ vor, dass man mit der russischen Regierung nicht reden kann. Warum hätten die Europäer dann in Genf vertreten sein sollen? 18.2.2026