Die brutale Rebellenbewegung LRA im Norden Ugandas will ab heute wieder kämpfen, der Waffenstillstand mit der Regierung ist vorbei. Aber in den Kriegsgebieten, wo seit ein paar Monaten Frieden blüht, rechnet man nicht mit neuen Angriffen
Die brutale Rebellenarmee LRA steigt aus den ohnehin stockenden Verhandlungen mit Ugandas Regierung über ein Ende des Krieges im Norden des Landes aus. Mittlerweile ist die LRA auf Sudan, Kongo und die Zentralafrikanische Republik verstreut
Waffenstillstand zwischen Uganda und der Rebellenbewegung „Widerstandsarmee des Herrn“ (LRA) ist in Kraft getreten. Die Verfolgung der Kriegsverbrechen der LRA-Führer durch den Internationalen Strafgerichtshof ist damit aber vorerst gestoppt
In Uganda ist die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs so weit vorangeschritten wie nirgends: Gegen die Führer der brutalen „Widerstandsarmee des Herrn“ wurden Verfahren eingeleitet. Doch nun sollen sie mit Friedensgesprächen beginnen
Heute wird in Uganda gewählt. Der endlose Krieg gegen die brutalen LRA-Rebellen im Norden des Landes trübt die Bilanz von Präsident Museveni nach zwanzig Jahren an der Macht. Beschert ihm der Unmut der Kriegsvertriebenen die Niederlage?
Wie ist es, sich in Uganda mit einer Kamera vor ehemalige Kindersoldaten zu stellen? Ali Samadi Ahadi und Oliver Stoltz über Entstehung und Folgen ihres preisgekrönten Films „Lost Children“
Nach dem Zusammenbruch eines Waffenstillstands mit Nordugandas LRA-Rebellen beginnt die Armee eine Großoffensive. Gleichzeitig lässt die Regierung jedoch die Möglichkeit neuer Verhandlungen offen
Das Massaker der LRA-Rebellen an über 190 Kriegsflüchtlingen in Uganda macht deutlich: Schutz von Zivilisten hat nicht die oberste Priorität des ugandischen Militärs an der Kriegsfront. Das wollen die Rebellen durch brutale Angriffe ausnutzen
Religiös angehauchte Rebellen, so stark wie seit Jahren nicht, verwüsten den Norden Ugandas und entführen Kinder zum Dienst als Soldaten und Sklaven. Ugandische Angriffe auf Rebellenbasen im Sudan treiben den Krieg zurück ins eigene Land