Blinde Entrüstung Vom Zuschauer zum Komplizen: Der Kosovo-Krieg, die 68er und die Friedensbewegung. Der Pazifismus marschiert nicht durch die Institutionen, sondern er gestaltet seine Bereitschaft zum Konflikt neu ■ Von Wolfgang Kraushaar Von Wolfgang Kraushaar Ausgabe vom 27.4.1999, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Der Völkerbund zu Asche, zu Rauch 1989 wurde es versäumt, die UNO zu einem durchsetzungsfähigen Imstrument für eine neue, friedliche Weltordnung aufzuwerten. Deshalb erleben wir heute im Kosovo-Krieg die Bankrotterklärung der Weltorganisation ■ Von Sergio Pitol Von Sergio Pitol Ausgabe vom 24.4.1999, Seite 6, Tagesthema Download (PDF)
Von Müttern und Amazonen Krieg scheint die archaische Rollenverteilung wiederherzustellen. Männer sind Täter, Frauen Opfer. Zumindest suggeriert dies die Zeitungs- und Fernsehberichterstattung über das Kosovo-Elend: fliehende Frauen mit Säuglingen im Arm und kühle Kriegsherren mit smarten Gesichtern an Konferenztischen. Bei so viel Klarheit in den Geschlechterverhältnissen bleibt nur wenig Raum für Differenzierungen. Alles Propaganda? fragt ■ Cristina Nord Von Cristina Nord Ausgabe vom 24.4.1999, Seite , Frauen
„Als ob Europa Truppen in die USA schickte“ Amerikas Kriegsgegner sind eine kleine radikale, manchmal auch skurrile Minderheit. Amerika habe kein Recht, einen Krieg um das Kosovo zu führen. Alles andere sei pure Heuchelei ■ Aus Washington Peter Tautfest Von Peter Tautfest Ausgabe vom 19.4.1999, Seite 4, Tagesthema Download (PDF)
Kriegsgegner besetzen Grünen-Büro ■ „Gegen-Informations-Büro“ in der Landesgeschäftsstelle Von Tobias Singelstein Ausgabe vom 13.4.1999, Seite 19, Berlin Aktuell Download (PDF)
Soldaten mit rot-grünen Helmen Rund 4000 Menschen demonstrieren in Hamburg gegen Angriffe der Nato auf Jugoslawien. GALier als „Kriegstreiber“ ausgepfiffen ■ Von Elke Spanner Von Elke Spanner Ausgabe vom 12.4.1999, Seite 21, Hamburg Aktuell Download (PDF)
Vom Nutzen des Pazifismus Grünen-Sprecherin Antje Radcke muß sich der Basis erklären, die wegen des Jugoslawienkrieges zerstritten ist. Dabei weiß sie selbst nicht mehr, ob sie noch Pazifistin ist ■ Von Silke Mertins Von Silke Mertins Ausgabe vom 10.4.1999, Seite 5, Tagesthema Download (PDF)
Klare Linien an der kulturellen Front ■ Unter Frankreichs Intellektuellen tobt die Debatte um Krieg und Frieden. Enzensberger „mißbraucht“ Von Dorothea Hahn Ausgabe vom 10.4.1999, Seite 7, Tagesthema Download (PDF)
„Ich bin nicht der bessere Militär“ ■ Wolfgang Huber, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, über die Fehlentwicklung militärischer Logik auf dem Balkan, die Flüchtlinge aus dem Kosovo, die Lage der Friedensbewegung und einen Pazifismus, der von gesamtgesellschaftlicher Verantwortung getragen werden muß Von Annette Rollmann Ausgabe vom 9.4.1999, Seite 19, Berlin Download (PDF)
Keine Demo mit Nationalisten ■ Wo der Ausschluß der NationalistInnen nicht möglich ist, bedarf es der eindeutigen Distanzierung. DemonstrantInnen selbst müssen Stellung beziehen gegen die großserbischen Parolen Von Erica Fischer Ausgabe vom 9.4.1999, Seite 22, Berlin Download (PDF)
Friedensbewegung muß auf Kosovaren zugehen ■ Demoteilnahme nationalistischer Serben ist militant nicht zu verhindern. Nur Argumente helfen Von Udo Wolf Ausgabe vom 9.4.1999, Seite 22, Berlin Download (PDF)
Warum spricht keine KosovarIn? ■ Ausrichtung der Demos muß sich ändern: Gegen Nato-Angriffe und die Politik Milosevic' Von Sibyll Klotz Ausgabe vom 9.4.1999, Seite 22, Berlin Download (PDF)
Bodenaufprall der Friedenstauben ■ Nach dem Besuch im Kanzleramt fühlen sich Ilona Rothe und ihre Initiative „Mütter gegen den Krieg“ von der deutschen Politik im Stich gelassen Von Gisa Funck Ausgabe vom 8.4.1999, Seite 2, Tagesthema Download (PDF)
Humanitäre Katastrophe ■ Von Fanny Müller Von Fanny Müller Ausgabe vom 8.4.1999, Seite 20, Die Wahrheit Download (PDF)
Gräßliche Serben-Parolen Beim Ostermarsch verglichen Jugoslawen den Bundeskanzler mit Hitler und forderten ein serbisches Kosovo. Die Friedensbewegung ist beschämt ■ Aus Berlin Annette Rollmann Von Annette Rollmann Ausgabe vom 7.4.1999, Seite 7, Tagesthema Download (PDF)
Kommentar Alte Feinde, neue Verhältnisse ■ Warum man die Ostermärsche kritisieren muß Von Stefan Reinecke Ausgabe vom 6.4.1999, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Die Pflicht der Pazifisten Zu Ostern ist Krieg – und die Friedensbewegung wird nur sacht wiederbelebt. Feiertagsmarschierer zwischen Tradition, Rechtfertigung und ihrem Gewissen ■ Aus Bremen Jens Rübsam Von Jens Rübsam Ausgabe vom 6.4.1999, Seite 5, Tagesthema Download (PDF)
Ratlosigkeit beherrscht Ostermarsch ■ Mit 12.000 Teilnehmern wurden die Erwartungen der Veranstalter weit übertroffen. Viele ältere Deutsche liefen gemeinsam mit Serben von der Neuen Wache zum Marheinekeplatz, um gegen die Nato-Angriffe zu protestieren Von Annette Rollmann Ausgabe vom 6.4.1999, Seite 19, Berlin Aktuell Download (PDF)
Kommentar Die spezielle Berliner Mischung ■ Westopposition trifft Ostpazifismus Von Barbara Junge Ausgabe vom 6.4.1999, Seite 19, Berlin Aktuell Download (PDF)
„Wir dürfen die Schwachen nicht allein lassen“ Hamburg wird 260 Kosovo-Flüchtlinge aufnehmen. 6000 Menschen beim Ostermarsch ■ Von Heike Haarhoff Von Heike Haarhoff Ausgabe vom 6.4.1999, Seite 21, Hamburg Aktuell Download (PDF)