Eine Skulptur der FU für ermordete Studenten erzürnt den AStA: Unter den Geehrten seien "antikommunistische Spione" und NSDAP-Mitglieder. Auch ein Historiker der Uni wundert sich.
Über Erika Steinbachs Rolle im geplanten "Zentrum gegen Vertreibungen" gibt es Streit. Doch erst sollte die Koalition klären, wem sie die Verwirklichung des Projekts überträgt.
Am Freitag wird erneut der Grundstein für die "Topographie des Terrors" gelegt: Nach Jahren der Fehlplanung, zu hoher Kosten und der Unfähigkeit zu Kompromissen wird nun ein schlichter Pavillion für das NS-Dokumentationszentrum erreichtet.
Das "Zentrum gegen Vertreibungen" soll ins Deutschlandhaus an der Stresemannstraße. Doch das ist komplett vermietet. Wer muss der Vertriebenenausstellung weichen?
Der Bundestag soll am 9. November ein Denkmal für die deutsche Einheit beschließen. Schon zwei Jahre später soll es in Berlin stehen. Diese Eile kann dem Denkmal nicht gut tun.
SPD und Union haben sich auf ein Dokumentationszentrum über Flucht und Vertreibung geeingt. Historiker Benz warnt vor einer Einflussnahme des Bundes der Vertriebenen.
Die Abwahl der Regierung in Warschau, die jede Form der Erinnerung an Flucht und Vertreibung in Deutschland verteufelte, birgt Chancen für eine Zusammenarbeit beim Dokumentationsprojekt.
Die Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen räumt keine Stellung freiwillig. Nicht einmal als auffällt, dass ihr Namenspatron für einen Preis nicht nur Opfer der Stasi, sonder auch Täter der NSDAP war.
Die zentrale Gedenkstätte an der Bernauer Straße wird zur riesigen Erlebnislandschaft ausgebaut. Ein Wettbewerb soll das beste Konzept ermitteln, Freiluftmuseum und Besucherpavillon inklusive