Acht Neonazis sowjetischer Herkunft werden in Israel verhaftet. Sie hatten Ausländer, Homosexuelle und gläubige Juden angegriffen und wahrscheinlich Synagogen geschändet. Nun soll das Einbürgerungsgesetz geändert werden
Die Mehrheit der Juden aus orientalischen Ländern ist in Israel weiterhin benachteiligt und hat die niedrigsten Positionen in der Gesellschaft inne, sagt der Politologe Moshe Behar. Schlechter geht es allerdings den Palästinensern
Der ehemalige Vorsitzende des Vereins Al Aqsa in Aachen soll abgeschoben werden. Doch das wird schwer: Der Verein wurde wegen Spenden für militante Palästinenser längst verboten. Und Mahmoud Amr ist abgetaucht
Der irakische Regierungschef Allawi sieht die Zeit für diplomatische Beziehungen noch nicht gekommen. Nach dem neuen Wiedergutmachungsgesetz können nur Juden, die in den Siebzigerjahren ausgewandert sind, auf Entschädigungen hoffen
Arbeitskräfte aus der Volksrepublik reisen legal ein – gegen eine Vermittlungsgebühr von 5.000 Dollar. Schlepper und Unternehmen sorgen dafür, dass sie in der Illegalität landen. Nun sollen monatlich bis zu 3.000 ausgewiesen werden
Aus Angst vor weiteren Attentaten planen immer mehr Israelis ihre Zukunft im Ausland. 14 Prozent der jüdischen Bevölkerung spielen nach jüngsten Umfragen mit dem Gedanken auszuwandern. Die USA sind bevorzugtes Ziel
Bei den israelischen Wahlen spielen Migranten aus Rußland das Zünglein an der Waage. Beide Präsidentschaftskandidaten buhlen um ihre Gunst ■ Aus Jerusalem Susanne Knaul