Bayerische Kommunen sollen Stromverträge mit Eon kündigen. Das fordern ÖDP und Bauernverband. Grund: Der Konzern beziehe Strom aus dem tschechischen Pannenreaktor Temelín. Eon tut dies als „parteipolitisches Süppchen“ der ÖDP ab
Eigentlich wollte Rot-Grün den Münchener Reaktor auf niedrig angereichertes Uran abrüsten. Doch daran erinnert sich das Bundesforschungsministerium nur ungern
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird die Leistung des AKW Gundremmingen um zehn Prozent erhöht. Kritik vom Öko-Institut ■ Aus Memmingen Klaus Wittmann
Forschungsministerium: Versuchsreaktor Garching kann ohne hochangereichertes Uran betrieben werden. USA hatten gegen Atomwaffen-Stoff protestiert ■ Von Klaus Wittmann
■ Über Nacht kam das Aus für die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf. Das war vor zehn Jahren. Dem Ende folgte ein nuklearer Deal, der den Plänen heute enge Grenzen setzt
Naturschutzbund würdigt Bayernwerk-Chef Otto Majewski für seinen Kampf gegen den Atomausstieg mit „Deutschlands peinlichstem Umweltpreis“ ■ Von Jens Uehlecke
■ Der bayerische Ministerpräsident konkretisiert seine Absage an "neue Atomkraftwerke". AKW-Ersatzbauten sollen in Bayern weiter möglich sein. Grüne werfen ihm Wahlbetrug vor
■ Michael Müller, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, ist überrascht von Stoibers Absage an neue AKWs, schließlich sei der „wie ein Kreuzritter für Atomkraft aufgetreten“
■ Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) lehnt überraschend den Bau weiterer Atommeiler in Bayern ab. AKW-Betreiber sieht trotzdem keine Wende in der Energiepolitik. SPD und Grüne begrüßen Stoibers Ankündigung
■ Zweite Teilgenehmigung für den umstrittenen Forschungsreaktor in Garching. Über den Einsatz von waffenfähigem Uran wird gesondert entschieden. Kostenexplosion ist zu erwarten
Die Stadt München will 25-Prozent-Anteil am AKW Ohu II weltweit zum Verkauf anbieten – und hofft auf die Energie-Liberalisierung ■ Aus München Felix Berth