Der Holocaust – eine Art Ersatzreligion Der israelische Journalist und Historiker Tom Segev zerstört die Mythen über die Gründung des Staates Israel und führt damit die Diskussion um das Erbe des Holocaust auf die politische Ebene zurück ■ Von Thomas Kleinspehn Von Thomas Kleinspehn Ausgabe vom 13.6.1995, Seite 12, Politisches Buch Download (PDF)
Faulenzer und Drückeberger Normalität der Groteske: Eine neue Generation israelischer Schriftsteller reagiert auf den Umbruch ■ Von Jörg Plath Von Jörg Plath Ausgabe vom 8.4.1995, Seite 19, Kultur Download (PDF)
Die Armee, kindgerecht Claude Lanzmanns „Tsahal“ (Forum) ist eine Hommage an die israelische Armee. Itzhak Rabin verließ vorzeitig die Premiere, die Kritiken sind hart: der Film sei naiv, apologetisch und habe mit Israels Realität nichts zu tun ■ Von Tom Segev Von Tom Segev Ausgabe vom 17.2.1995, Seite 26, Berlinale Download (PDF)
Alles bleibt partielle Narration ■ Asher Tlalims „Don't touch my Holocaust“ (Forum) Von mn Ausgabe vom 16.2.1995, Seite 26, Berlinale Download (PDF)
Unverschämt grelle Sonne Permanent übertragen sich die Störungen von einer Generation auf die andere: Israelische Filme in Panorama und Wettbewerb ■ Von Mariam Niroumand Von Mariam Niroumand Ausgabe vom 14.2.1995, Seite , Berlinale
Die Pollard-Affäre ■ Motti Lerner, der umstrittenste israelische Theaterautor der Gegenwart, über sein neuestes Stück zur jüngsten Geschichte des Landes, wieder eine Staatsaffäre Von Jürgen Berger Ausgabe vom 14.2.1995, Seite 17, Kultur Download (PDF)
Bühne in reizvoller Hafenlage Selbstgewählte Isolation südlich von Tel Aviv City: Das Gesher-Theater hat sich nach der verpatzten Perestroika an Moskaus Staatsbühnen in Israel angesiedelt. Dort trifft Gorkis „Nachtasyl“ auf neuen israelischen Hedonismus ■ Von Jürgen Berger Von Jürgen Berger Ausgabe vom 7.2.1995, Seite 17, Kultur Download (PDF)
Manche treffen auf Falken Eine Kurzgeschichte aus Istanbul ■ Von Feride Çiçekoglu Von Feride Cicekoglu Ausgabe vom 25.1.1995, Seite 15, Index on Censorship Download (PDF)
Ein offener Brief an Jassir Arafat ■ Der palästinensische Journalist Bassam Eid zum - inzwischen aufgehobenen - Erscheinungsverbot der Zeitung "An-Nahar" Von Bassam Eid Ausgabe vom 25.1.1995, Seite 16, Index on Censorship Download (PDF)
Im Kessel ohne Ventil ■ „arte“ zeigt in Erstaufführung Rashid Masharawis „Ausgangssperre“ (20.40 Uhr) Von Mariam Niroumand Ausgabe vom 20.1.1995, Seite 18, Medien Download (PDF)
Schriftsteller sind langsam Beim dritten israelisch-deutschen Schriftstellertreffen, erstmals in Jerusalem, ging es um die fragile Sehnsucht nach Normalisierung, die Macht des Holocaust und Verunsicherungen der israelisch-jüdischen Identität ■ Von Jörg Plath Von Jörg Plath Ausgabe vom 30.11.1994, Seite , Kultur
Sanssouci Nachschlag ■ Eine Podiumsdiskussion über israelische Nationalkultur Von Igal Avidan Ausgabe vom 29.11.1994, Seite , Berlin
Gegen die ideologisierte Realität ■ Nicht Vater, sondern Bruder: Der israelische Schriftsteller Yitzchak Laor im Interview anläßlich der Jüdischen Kulturtage Von Katja Maurer Ausgabe vom 26.11.1994, Seite , Berlin Kultur
Trucks for Blood, Blood for Trucks Israel und eine aktuelle Fernsehserie zum Fall Rudolf Kastner – durfte man mit Eichmann verhandeln? ■ Von Uri Avnery Von uri avnery Ausgabe vom 21.11.1994, Seite , Kultur
Gegen die Freßideologie ■ Ein Gespräch mit Joshua Sobol über sein Stück "Schneider und Schuster" Von igal avidan Ausgabe vom 28.10.1994, Seite , Berlin Kultur
Das Böse daran. Und das Kluge. Deutschland-Gastspiel des Gesher Theaters aus Tel Aviv mit „Adam Hundesohn“ nach Yoram Kaniuk ■ Von Petra Kohse Von petra kohse Ausgabe vom 25.10.1994, Seite , Kultur
„Gott ist Deutscher und wohnt in Berlin“ ■ Ab heute gastiert das Gesher Theater aus Tel Aviv mit „Adam Hundesohn“ auf dem Mariannenplatz – Ein Gespräch mit dem israelischen Schriftsteller Yoram Kaniuk, auf dessen Novelle das Stück basiert Von k. maurer / st. reinecke Ausgabe vom 22.10.1994, Seite , Berlin Kultur