Klaus Bölling, in den 70er Jahren sowie 1982 Regierungssprecher unter der Regierung Helmut Schmidt: Zur Abwendung einer tödlichen Zuspitzung im Hungerstreik der RAF-Gefangenen sollten die Kirchen das Gespräch mit dem Kanzler suchen ■ I N T E R V I E W
Für die RAF-Gefangenen sind auch Zwischenlösungen zur Zusammenlegung verhandelbar / Staat soll endlich ein Angebot vorlegen / Richter und Staatsanwälte in der ÖTV: Zusammenlegung ist rechtlich zulässig / Kohl: Staat darf sich nicht erpressen lassen ■ Von Wiedemann/Gast
Die Stuttgarter Landtagsfraktion der Grünen soll der Strafvollzugsbeauftragten Rose Glaser bei Gefangenenbesuchen Zwangsbegleitung verordnen / Rose Glaser wehrt sich gegen „grüne Rebfrauen und -männer“ ■ Von Wolfgang Gast
■ Friedliche Aktion sorgte für ungewöhnliche Pressekonferenz: Senator Kröning für „Vorleistungen des Staats“ gegenüber den Hungerstreikenden / Forderung nach Zusammenlegung in Bremen abgelehnt
Engholm-Sprecher sieht durch Mompers Vermittlungsvorschlag im Hungerstreik Fronten verhärtet / SPD-Abgeordneter Conradi fordert Zusammenlegung / Verfassungsschutz will vier Gruppen mit je sieben Gefangenen ■ Von Rosenkranz/von Appen
■ Interview mit Peter Hansen, Grüner Abgeordneter im niedersächsischen Landtag und Mitglied des Unterausschusses Strafvollzug / Besuch bei den RAF-Inhaftierten Dellwo, Folkerts und Taufer
Sauerländische Autonome engagieren sich für Forderungen der hungerstreikenden Gefangenen / Besetzung des Grünen-Büros in Altena mit üblen Folgen / „Nachdenken über die RAF“, ohne deren Politik genau zu kennen ■ Von Petra Bornhöft
Seit Beginn des Hungerstreiks am 1.Februar sind die Mitglieder der Gruppe „Angehörige der politischen Gefangenen in der Bundesrepublik“ landauf und landab in Aktion: „Die Menschen müssen endlich wissen, was in unseren Gefängnissen eigentlich los ist“ ■ Von Maria Kniesburges
Stellungnahme des Bundesvorsitzenden der „Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristen“, Horst Isola, zu der Forderung der Hungerstreikenden nach Zusammenlegung / „Ablehnung der Unionspolitiker nur ideologisch motiviert“ ■ D O K U M E N T A T I O N