Gelogen habe er nicht, Ehrenwort, verteidigte sich gestern in Bonn der amtierende Bundeswirtschafts- minister vor der versammelten Presse. Der ständige Berufsstreß sei es gewesen, der eine „hinreichende Prüfung“ des „Vorgangs“ erschwert habe. Nach 14 Tagen „Briefbogenaffäre“ gab der 47jährige FDP-Politiker zu, die Empfehlungsschreiben an sieben Handelsketten zugunsten eines Verwandten doch persönlich unterschrieben zu haben. Nur widerwillig reichte der gewiefte Karrierist seinen Rücktritt ein.