Nach mehreren Vergiftungsfällen an Mädchenschulen in Iran werden nun erstmals Festnahmen gemeldet. Die Wut treibt Lehrkräfte und Angehörige auf die Straßen.
Zehn Jahre muss ein junger Iraner in Haft. Im Gespräch erzählt er von Folter bei Verhören, dass er nichts bereut und hofft, dass die Proteste andauern.
Jamshid Sharmahd gehört zur Dissidentengruppe „Kingdom Assembly of Iran“. Seine Familie darf kaum Kontakt zu ihm haben und kritisiert den Prozess als unfair.
Auf der Münchener Sicherheitskonferenz waren Kritiker*innen des Irans vertreten. Zeit für Gespräche hatte die deutsche Regierung nicht. Ein Fehler?
Das Verfahren gegen einen Demonstranten der „Chamenei ist ein Kindermörder“ gerufen hatte, ist eingestellt. Das ist aber kein Freibrief, den Satz zu sagen.
Eine Exil-Koalition trägt den Ruf nach Regimesturz ins Ausland. In Iran dürfte es sehr bald schon neue Proteste geben, sagt der Politologe Ali Fathollah-Nejad.