Autorin Ekvtimishvili über Georgien „Frauen ertragen den Stillstand nicht“ Georgien ist das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse. Junge Autorinnen wie Nana Ekvtimishvili streben nach Europa. Interview von Eva-Christina Meier 7.10.2018
Neuauflage des Buchs „Behemoth“ Das Monster Franz Neumanns „Behemoth“ war die erste Darstellung Hitler-Deutschlands aus Emigranten-Feder. Das monumentale Werk wurde neu aufgelegt. Von Detlev Claussen 10.10.2018
China-Roman von Stephan Thome Als der Westen sich überlegen fühlte Millionen Menschen starben bei einem Aufstand in China – mittendrin Europas Kolonialmächte. Davon erzählt Stephan Thome in seinem Roman. Von Eva Behrendt 5.10.2018
Roman von Nino Haratischwili In einem Dorf während des Krieges Der Stoff ist großartig. Kann Nino Haratischwili ihn erzählen? Ihr Roman „Die Katze und der General“ spielt in Moskau, Tschetschenien und Berlin. Von Katrin Bettina Müller 1.10.2018
Offener Brief der Rowohlt-Autoren Für Holtzbrinck hoch brisant Nach dem kalten Abservieren der Rowohlt-Verlegerin Barbara Laugwitz empören sich jetzt viele Autoren. Für den Mutter-Konzern ist das ein Problem. Von Dirk Knipphals 12.9.2018
Shortlist für den deutschen Buchpreis Die Angriffsflächen in der Literatur Die Shortlist zum Deutschen Buchpreis ist eher solide als überraschend. Für Aufregung im Literaturbetrieb sorgen derzeit andere Themen. Von Dirk Knipphals 11.9.2018
Roman „Sechs Koffer“ von Maxim Biller Fragen an den Tod des Großvaters Maxim Biller erzählt in seinem aktuellen Roman „Sechs Koffer“ von Familie, Verrat und vom Antisemitismus in sozialistischen Ländern. Von Ulrich Gutmair 10.8.2018
Georgiens Hauptstadt Tiflis Die Jugend schaut nach Westen Techno, Wein und Zeitgeschichte – ein Streifzug durch die Intellektuellenszene Georgiens, des Gastlandes der Frankfurter Buchmesse im Oktober. Von Andreas Fanizadeh 12.6.2018
Kommentar Kein Literaturnobelpreis 2018 Eine tragische Krise Kommentar von Dirk Knipphals Es ist richtig, dass der Preis in diesem Jahr nicht vergeben wird. Eine Auszeichnung durch diese diskreditierte Jury hätte jeden Preisträger beschädigt. 4.5.2018
Kommentar Rechte auf der Buchmesse Mit Nazis reden bringt nichts Kommentar von Adrian Schulz Gibt man Rechtsextremen Raum, füllen sie ihn. Also macht Kommunikation hier wenig Sinn. Man muss ihnen das Leben schwer machen, wo es nur geht. 19.3.2018
Brasilianischer Roman Temporäre autonome Zone In dem Roman „So enden wir“ porträtiert der brasilianische Autor Daniel Galera seine Generation der ehemaligen digitalen Avantgarde. Von Eva-Christina Meier 18.3.2018
Debatte Literatur und Gesellschaft Tolle Tellkamp-Tage Kommentar von Dirk Knipphals Viele sagen nun: Ach, der Pegida- und AfD-Sound ist doch laut genug – hätte Uwe Tellkamp nur geschwiegen. Quatsch! Das Gegenteil ist der Fall. 16.3.2018
Kolumne Unter Leuten Freiheit hinter den Wolken Kolumne Philipp Eins Der Amerikaner Mark Vanhoenacker will mit seinem autobiografischen Buch „Himmelhoch“ die Poesie des Fliegens einfangen. Ein Treffen. 18.3.2018
Werkausgabe von Laurence Sterne Es itzt und dünkt sich allenthalben Großmeister der Abschweifung: Vor 250 Jahren starb Laurence Sterne, Verfasser des „Tristram Shandy“. Zum Jubiläum ist eine Werkausgabe erschienen. Von Sylvia Prahl 18.3.2018
Helmut Lethen auf der Buchmesse Weltbilder, nicht vermittelbar Helmut Lethen stellt in Leipzig sein Buch „Die Staatsräte“ zur Elite im Dritten Reich vor. Über extreme Rechte von heute sagt er: „Die stellen mir nach“. Von Ulrich Gutmair 16.3.2018
Esther Kinsky in Leipzig ausgezeichnet Kleine Fluchten in die Schweigsamkeit Erzählschema aufbrechen, das gelingt Esther Kinsky in ihrem Roman „Hain“, für den sie den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten hat. Von Dirk Knipphals 16.3.2018
Autorin Angelika Klüssendorf „Die Wahl haben, das war wichtig“ Angelika Klüssendorfs Roman „Jahre später“ seziert das Scheitern einer Ehe. Das hat sie selbst erlebt: Sie war mit „FAZ“-Herausgeber Frank Schirrmacher verheiratet. Interview von Martin Reichert 16.3.2018
Auszeichnung in Leipzig für Karl Schlögel Der Duft des Imperiums Den langen Atem gesucht: Der Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse geht an Karl Schlögels „Das sowjetische Jahrhundert“. Von Tania Martini 16.3.2018
Die Wahrheit Ende der Schonfrist Der rechte Dresdner Uwe Tellkamp ist beileibe nicht der erste Autor des Suhrkamp-Verlags, der politisch verhaltensauffällig geworden ist. Von Leo Fischer 16.3.2018
Preisverleihung Leipziger Buchmesse Verpasste Chance Der Preis zur Europäischen Verständigung geht an Åsne Seierstad. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer verteidigt erneut Uwe Tellkamp. Von Andreas Fanizadeh 15.3.2018